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Netzwerk Niederwild

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Der Landesjagdverband Sachsen-Anhalt e.V. untersucht in einem mehrjähriges Forschungsprojekt die Prädation des Niederwildes. In Kooperation mit dem Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde soll u.a. der Einfluss der neuen Beutegreifer Waschbär, Marderhund und Mink auf heimisches Niederwild und Feldvögel untersucht werden. Ziel des Projektes ist es Handlungsempfehlungen zum Erhalt eines artenreichen Niederwildbestandes zu erarbeiten. Dafür werden zeitgleich in drei Projektregionen Sachsen-Anhalt Untersuchungen angestellt, die bis Ende 2015 Aufschluss über die Hintergründe des seit Jahren rückläufigen Niederwildbesatzes geben sollen. Über drei Jahre hinweg werden in Abstimmung mit den Jägern vor Ort die Artenvielfalt und Entwicklung des Niederwildbestandes gefördert. Die Erfahrungen der Projektreviere die im Norden, der Mitte und im Süden Sachsen-Anhalts liegen, sollen in der jeweiligen Region Strahlwirkung entfalten. Dazu werden in den Projektrevieren Informationspunkte errichtet, die Jägern und der Öffentlichkeit die unterschiedlichen Maßnahmen der Niederwildhege veranschaulichen sollen. Der Landesjagdverband Sachsen-Anhalt unterstützt das Projekt aus Mitteln der Jagdabgabe.