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Trotz Kontaktverbot – Jagd unter Auflagen weiterhin zulässig

Jäger

Auf Grundlage des Beschlusses der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten am vergangenen Sonntag haben nahezu alle Bundesländer Verordnungen/Allgemeinverfügungen mit Kontaktverboten beschlossen. Zwar seien die Bürger aufgrund der Eindämmungsverordnung angehalten, soziale Kontakte außerhalb der Angehörigen des eigenen Haushalts auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, jedoch sei die Jagd „grundsätzlich weiterhin zulässig“! Dabei sei allerdings zu beachten, dass gemäß § 18 Abs. 1 der zweiten SARS-Cov-2-Eindämmungsverordnung in Sachsen-Anhalt die Jagdausübung entweder allein oder mit maximal einer weiteren Person zu erfolgen habe. „Unterstützung bei Nachsuche, Wildbergung, Wildversorgung ist zulässig, wenn die Mindestabstände zwischen 2 Personen von 1,5 m gewahrt bleiben und jede Art von Gruppenbildung unterbleibt. Die Abgabe von Trichinenproben erfolgt wie bisher.

Weiterhin taucht auch immer wieder die Frage auf, ob Jäger als Nachweis einen Passierschein benötigen, oder ob der Jagdschein als Legitimation ausreicht? Eine Rückfrage beim BMEL hat ergeben, dass der Jagdschein als ausreichendes Legitimationsmittel angesehen wird.