{"id":156,"date":"2020-01-27T14:13:49","date_gmt":"2020-01-27T13:13:49","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.ljv-sachsen-anhalt.de\/jaegerschaft-burg\/?page_id=156"},"modified":"2026-01-19T19:55:53","modified_gmt":"2026-01-19T18:55:53","slug":"jungjaegerausbildung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ljv-sachsen-anhalt.de\/jaegerschaft-quedlinburg\/jungjaegerausbildung\/","title":{"rendered":"Jungj\u00e4gerausbildung"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_gallery interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;727,726,840,839,893&#8243; img_size=&#8220;600&#215;600&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text]Die Sachsen-Anhalter packt die Jagdleidenschaft: Derzeit sind 11 800 M\u00e4nner und Frauen im Besitz eines Jagdscheins. Erfreulicherweise brechen immer \u00f6fter auch Frauen in die M\u00e4nnerdom\u00e4ne ein, derzeit liegt der Anteil bei etwa acht Prozent Frauen. Tendenz eher steigend. Der Weg zum Jagdschein ist aber nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Ausbildung zum \u201eGr\u00fcnen Abitur&#8220; umfasst bis zu 180 Stunden in sieben F\u00e4chern: jagdbare Tiere (Wildtierkunde), Hege und Jagdbetrieb, \u00d6kologie, Natur- und Landschaftsschutz, Jagdhundewesen, Behandlung erlegten Wildes (einschlie\u00dflich Wildtierkrankheiten), Jagdwaffen und Jagdrecht.<\/p>\n<p>In Sachsen-Anhalt ist zur Pr\u00fcfung zugelassen, wer sp\u00e4testens sechs Monate vor der Pr\u00fcfung 15 Jahre alt geworden ist. Voraussetzung ist neben der bestandenen J\u00e4gerpr\u00fcfung ein einwandfreies amtliches F\u00fchrungszeugnis. Die Pr\u00fcfung besteht aus drei Teilen, dem jagdlichen Schie\u00dfen, der schriftlichen Pr\u00fcfung und der m\u00fcndlich-praktischen Pr\u00fcfung. Das jagdliche Schie\u00dfen besteht aus den Teilpr\u00fcfungen B\u00fcchsenschie\u00dfen, Flintenschie\u00dfen und dem Kurzwaffenschie\u00dfen.<\/p>\n<p>Bei der schriftlichen Pr\u00fcfung werden, in einem von der Pr\u00fcfungskommission erarbeiteten Fragebogen, 20 Fragen f\u00fcr jedes der sieben Pr\u00fcfungsf\u00e4cher gestellt, die die Pr\u00fcflinge unter Aufsicht zu beantworten haben. Bei der m\u00fcndlich-praktischen Pr\u00fcfung werden den Pr\u00fcflingen Fragen und Aufgaben aus allen Pr\u00fcfungsf\u00e4chern gestellt. Die Pr\u00fcfungsmodalit\u00e4ten sind in der J\u00e4ger- und Falknerpr\u00fcfungsordnung ausf\u00fchrlich beschrieben und finden sich in der neuen Durchf\u00fchrungsverordnung zum Landesjagdgesetz.<\/p>\n<p>Die J\u00e4gerschaft Quedlinburg bietet j\u00e4hrlich einen Ausbildungskurs zur J\u00e4gerpr\u00fcfung an. Die Kurse beginnen im Sp\u00e4therbst und enden im Fr\u00fchsommer. Die theoretische und praktische Ausbildung findet haupts\u00e4chlich Samstags von 8 bis 14 Uhr im Bereich Thale-Friedrichsbrunn statt. W\u00e4hrend dieser Zeit kann der Auszubildende sich an einen erfahrenen J\u00e4ger vermitteln lassen, welcher die Funktion eines Mentors \u00fcbernimmt und den Eleven \u00fcber das Jagdjahr in alle Bereiche der jagdlichen Praxis einf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Zur Optimierung des Lehrgangs wird den Auszubildenden s\u00e4mtliche Literatur zur Verf\u00fcgung gestellt. Ausbilder und Auszubildende verwenden das Heintges Lehr-und Lernsystem. Nach Absolvierung des Lehrgangs kann sich der Bewerber bei der Unteren Jagdbeh\u00f6rde zur Staatlichen J\u00e4gerpr\u00fcfung anmelden. In der Regel findet diese gleich im Anschluss an die Ausbildung statt. F\u00fcr einen Lehrgang k\u00f6nnen Sie sich jederzeit anmelden. Der Jagdschein wird nach bestandener Pr\u00fcfung in Sachsen-Anhalt f\u00fcr maximal drei Jahre ausgestellt und danach gegen entsprechende Geb\u00fchren verl\u00e4ngert.<\/p>\n<p><strong>Kontakt \u00fcber Obmann f\u00fcr Jungj\u00e4gerausbildung oder Vorsitzender der J\u00e4gerschaft<\/strong>[\/vc_column_text][vc_separator][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Immer mehr Frauen wollen auf die Jagd gehen &#8211; auch in der J\u00e4gerschaft Quedlinburg<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text]Janine Moess ist 25 Jahre jung, Mutter einer s\u00fc\u00dfen Tochter, erwartet ihr zweites Kind und steht als Schwei\u00dferin fest im Berufsleben. Anna-Lena Reuschel ist Sch\u00fclerin, blickt auf 15 Lebensjahre zur\u00fcck und m\u00f6chte erst einmal ihr Abitur erfolgreich abschlie\u00dfen. W\u00e4hrend Janine ihren Lebensweg schon in feste Bahnen gelenkt hat, kann Anna-Lena heute noch nicht sagen, wo sie in zehn Jahren einmal stehen wird. So unterschiedlich Lebenswege, Erwartungen und Ziele im Moment sein sollten, so eint beide doch ein Herzenswunsch: Sie wollen J\u00e4gerinnen werden und haben sich entschieden, einen Jungj\u00e4gerkurs bei der J\u00e4gerschaft Quedlinburg zu absolvieren.<\/p>\n<p>Der Weg zu diesem Entschluss h\u00e4tte bei den jungen Frauen nicht unterschiedlicher sein k\u00f6nnen. Anna-Lena ist in einer J\u00e4gerfamilie gro\u00df und ist sozusagen seit ihrer Geburt gepr\u00e4gt worden. Denn Opa Erich und Vater Eik sind leidenschaftliche Weidm\u00e4nner und haben Anna-Lena schon im zarten Alter von zwei Jahren mit ins Revier genommen. Sie selbst wei\u00df noch, dass sie mit vieren Jahren erstmals bei einer Nachsuche dabei war und dass sie, seit sie sieben Jahre alt ist, regelm\u00e4\u00dfig mit auf Ansitz geht. \u201eWirklich stillsitzen konnte ich damals noch nicht und kann es auch heute noch nicht so richtig\u201c, gesteht die Sch\u00fclerin ein. Was sie dagegen mittlerweile aber echt gut draufhat, ist das Jagdhornblasen. Geh\u00f6rt die 15-J\u00e4hrige doch schon seit einiger Zeit fest zum Stamm der Jagdhornbl\u00e4sergruppen \u201eHercynia\u201c und \u201eHercynia 2.0\u201c. Auch da hat die Familie in Form von Opa Erich ein wenig \u201enachgeholfen\u201c.\u00a0 Der hatte fr\u00fch ihr Talent erkannt und seine Enkelin ohne ihr Wissen beim Jungbl\u00e4sercamp des Landesjagdverbandes angemeldet. Der Sprung \u201eins kalte Wasser\u201c hat nicht geschadet, sondern eine Leidenschaft entfacht. \u201eAuch wenn in der Familie immer der Wunsch bestand, dass auch ich die Jagd und das Jagdhornblasen zu meinem Hobby mache, wurde mir niemals etwas aufgezwungen. Das musste auch niemand, denn ich finde dieses Hobby interessant, facettenreich und spannend\u201c, legt sich Anna-Lena fest.<\/p>\n<p>Ganz anders lief es bei Janine. \u201eIch war bis 14 noch keine Freundin der Jagd und konnte die Jagd sowie die Beweggr\u00fcnde, die dahinterstehen, nicht nachvollziehen\u201c, sagt die 25-J\u00e4hrige. Die \u201eWende\u201c kam mit jenem Tag, als ihr Onkel sie \u00fcberzeugen konnte, mit auf Ansitz zu gehen. \u201eAb da hat es mich gepackt. Diese Idylle beim morgendlichen Ansitz. Die Symbiose von Ruhe und Anspannung waren die ersten Bausteine f\u00fcr ein Umdenken\u201c, erinnert sich die junge Mutter. Wildbret hat sie dann ab diesem Zeitpunkt auch \u00a0gern gegessen und so schlussfolgerte sie f\u00fcr sich, dass sie dann auch ihr Essen selbst erlegen und verarbeiten kann. Mit der Zeit sind dann noch andere ausschlaggebende Dinge dazu gekommen.\u00a0 \u201eIch habe mittlerweile viele J\u00e4ger kennengelernt. Alle waren sehr sympathisch. Sie verstehen meine Ansichten und in ihrem Kreis f\u00fchlt sich einfach Zuhause. Das ist einfach mein Ding\u201c, so Janine Moess.<\/p>\n<p>Beide wissen aber auch, dass die Jagd nicht nur Freunde kennt. \u201eArgumente darlegen und Hintergr\u00fcnde erkl\u00e4ren. Ich werde mich nicht verstecken und vertrete meine Meinung\u201c, k\u00fcndigt die 25-J\u00e4hrige an. Und auch Anna-Lena vertritt eine klare Position: \u201eMeine Ansichten offenlegen, den Standpunkten treu bleiben und wenn keine vern\u00fcnftige Auseinandersetzung m\u00f6glich ist, sich auch nicht fertig machen lassen.\u201c Manchmal sei es eben auch vern\u00fcnftiger, Kritikern ihren \u201eKopf\u201c zu lassen, wenn sachliche Argumente nicht greifen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Auf die im Oktober beginnende Ausbildung freuen sich die beiden. W\u00e4hrend Anna-Lena es als eine Herausforderung sieht, das Ganze neben der Schule unter einen Hut zu bringen, \u201eackert\u201c sich Janine seit Monaten durch alle jagdlichen Lehrb\u00fccher, die sie in die H\u00e4nde bekommt. Sie hat allergr\u00f6\u00dften Respekt vor der Waffenkunde, dem Jagdrecht und dem Schie\u00dfen: \u201eDas habe ich noch nie gemacht, aber es wird so viel ge\u00fcbt und geb\u00fcffelt, bis es funktioniert.\u201c Und: Hier habe man sehr viel Verantwortung, der sie von Anfang an gerecht werden m\u00f6chte. \u201eIch habe schon einige Grundkenntnisse und wei\u00df, wenn es einmal schwieriger werden sollte, die Familie an meiner Seite\u201c, so Anna-Lena. (2021)[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;994&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]Janine Moess (li.) und Anna-Lena Reuschel wollen J\u00e4gerinnen werden.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;1966&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]Und sie haben es geschafft: Weidmannsheil[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Impressionen vom Jungj\u00e4gerlehrgang 2021\/2022.<\/h2>\n<p>[\/vc_column_text][vc_gallery interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;1873,1872,1871,1870,1869,1868,1866,1863,1862,1861,1860,1859&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_gallery interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;1876,1875,1874,1867,1865,1864,1858&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Zu Besuch bei einem Ausbildungstag der Harzer Jagdhundefreunde<\/h2>\n<p>Fotos (2022): Jan-Leo Brascho\u00df[\/vc_column_text][vc_gallery interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;1904,1903,1902,1901,1900,1899,1898,1897,1896,1895,1894,1893,1892,1891,1890,1889,1888&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Geschafft: Gl\u00fcckliche Jungj\u00e4ger 2022 nach Pr\u00fcfungsende<\/h2>\n<p>[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;1965&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]Unser Lehrgang 2023\/2024 (Foto: privat)[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;3156&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; css=&#8220;&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]Unser Lehrgang 2024\/2025 (Foto: privat)[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;3154&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; css=&#8220;&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Jungj\u00e4gerlehrgang 2021\/2022: Hier kommen die Teilnehmer zu Wort.<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Die Jagd als solches ist <strong>Maximilian Gro\u00df<\/strong>\u00a0 nicht fremd. Seit sieben Jahren ist der 26-J\u00e4hrige als Treiber bei Gesellschaftsjagden dabei, und seit einiger Zeit unterh\u00e4lt er in seinem Heimatort G\u00fcntersberge ein Rotwildgatter.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Woher das Interesse an der Natur und ihrer Gesch\u00f6pfe kommt, kann er auch nicht an einem bestimmten Ereignis festmachen. Auch gibt es keine familienbedingte Pr\u00e4gung auf das Weidwerk. Warum auch? \u201eIch finde in Wald und Flur meine Ruhe sowie eine gewisse innere Einkehr. Das hilft mir seit Jahren, zu entspannen und ausgiebig \u00fcber Dinge nachzudenken\u201c, hat Maximilian Gro\u00df f\u00fcr sich festgestellt. Trotzdem bedurfte es ein wenig \u00dcberzeugungsarbeit, unter anderem von Kreisj\u00e4germeister Holger Piegert und Jagdhundespezialist Eik Reuschel, um sich dann doch an das \u201eGr\u00fcne Abitur\u201c zu wagen. Und da Holger und Eik immer wieder ein wenig gestichelt haben, stellte sich der Familienvater die Frage: Wenn nicht jetzt, wann dann?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">\u201eUnd letztendlich ist es doch sch\u00f6n, selbst zu jagen, als nur zuzuschauen\u201c, begr\u00fcndet der junge Mann, wie er die letzten Bedenken aus dem Weg r\u00e4umte. Und er hatte noch einen Beweggrund, sich \u00fcber Monate an fast jedem Sonnabend noch einmal auf die Schulbank zu setzen: Maximilian Gro\u00df m\u00f6chte seine beiden M\u00e4dchen Julia und Ida weiter darauf einschw\u00f6ren, nur noch Fleisch zu konsumieren, von dem sie einhundertprozentig die Herkunft kennen. \u201eMeine Tochter soll wissen, wo Fleisch, Milch und Eier herkommen und dass dahinter nun einmal Tiere standen. Dabei gibt es einfach nichts Feineres als ein St\u00fcck Wildbret.\u201c Aber er freue sich bei der Ausbildung auch darauf, sein bisheriges Wissen zu vertiefen oder zu erfahren, ob er die Dinge, die er bisher gemacht, auch richtig umgesetzt hat. Dabei setzt er auch darauf, dass sich als zuk\u00fcnftiger Waidmann der Freundes- und Bekanntenkreis noch ein St\u00fcck erweitern wird. So hat der G\u00fcntersberger schon in der Ausbildung viele Gleichgesinnte kennen gelernt und ist davon \u00fcberzeugt, dass auch dieser Weg nicht zu Ende ist. \u201eRatschl\u00e4ge von erfahrenen J\u00e4gern anzunehmen, ist f\u00fcr mich selbstverst\u00e4ndlich\u201c, k\u00fcndigt der 26-J\u00e4hrige an. Und auch, dass er mit einer vern\u00fcnftigen Aus\u00fcbung seines Hobbys dazu beitragen m\u00f6chte, seinen Teil f\u00fcr ein ausgewogenes Verh\u00e4ltnis in der Gesellschaft zu leisten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Angefangen dabei, die Jagd und ihre Notwendigkeit zu erkl\u00e4ren und fortgesetzt damit, wenn es beispielsweise gilt, der Afrikanischen Schweinepest Herr zu werden. Denn dass diese eines Tages auch im Harz ankommen wird, steht f\u00fcr Maximilian Gro\u00df fest: \u201eDann werde ich alles daf\u00fcr tun, was ich kann, um zu helfen. Und zu beweisen, dass Jagd mehr ist, als nur Strecke zu machen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Denn J\u00e4ger k\u00fcmmern sich nicht nur um das jagdbare Wild, sondern auch um bedrohte Arten und die Verbesserung von Lebensr\u00e4umen oder um den Schutz des Waldes. Das sind Aufgaben, die sich die Waidm\u00e4nner selbst gegeben und auferlegt haben.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1967&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]Foto: Anna-Lena Reuschel[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1963&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]Im Kopf war der Gedanke schon seit Jahren fest verwurzelt und immer wieder stand die Frage im Raum: Soll ich oder soll ich nicht? \u00a0\u201eIch hatte einfach Manschetten, da ich wusste, wie viel Wissen ich mir aneignen muss\u201c, erinnert sich <strong>Tanja St\u00fcber.<\/strong> Die 43-j\u00e4hrige Ballenstedterin stellte sich aber auch eine andere Frage: Wovor hast Du eigentlich Angst? Hatte sie doch ein hartes Studium der Verwaltungswissenschaften erfolgreich hinter sich gebracht, um bei ihrer Arbeit in einer Polizeiverwaltungsbeh\u00f6rde noch besser aufgestellt zu sein. Doch irgendwie fl\u00f6\u00dfte ihr trotzdem das Komplett-Paket Jagd gro\u00dfen Respekt ein. Vielleicht auch deshalb, weil sie \u00fcber die Jagd zwar einiges vom Schwiegervater mitbekommen hat, selbst aber nie wirklich mit dem Thema konfrontiert war. Andererseits gab es da auch immer schon den Drang, sich in der Natur nicht nur zu bewegen, sondern sich auch richtig gut auszukennen. \u201eDann kam der Moment, wo klar war, dass, selbst wenn ich die Pr\u00fcfungen nicht bestehen sollte, mir Wissen und F\u00e4higkeiten aneignet habe, die mir keiner mehr nehmen kann\u201c, umschreibt Tanja St\u00fcber den Moment, wo sie ihre Anmeldung zum Jungj\u00e4gerlehrgang auf den Weg brachte. \u00a0Zwar erst einmal mit einen um ein Jahr durch die Corona-Pandemie verz\u00f6gerten Start. Doch das \u00e4nderte nichts daran, dass sich die Ballenstedterin dann ungebremst in den Unterrichtsstoff der Ausbildungsf\u00e4cher \u201eeinsaugte\u201c. \u201eIch bin wissbegierig und interessiere mich f\u00fcr viele Dinge. Wie umfangreich dann die Ausbildung tats\u00e4chlich werden w\u00fcrde, hatte ich nicht geahnt\u201c, so Tanja St\u00fcber. Mittlerweile freut sie sich \u00fcber die Lernfortschritte und die Momente, in denen sie ihr Wissen auch schon mit anderen teilen kann. Nur vor dem Schie\u00dfen hatte und hat sie noch Bedenken. Nie mit Waffen konfrontiert, waren Schussknall und R\u00fcckschlag unbekannte Dimensionen. \u201eMit jeder \u00dcbungsstunde wird das besser\u201c, freut sich die 43-J\u00e4hrige, die momentan auch etwas ruhiger den Pr\u00fcfungen entgegenblickt. Das werde nicht alles Easy sein, aber sie f\u00fchle sich umfangreich vorbereitet, um gute Ergebnisse erzielen zu k\u00f6nnen. Sollte alles geschafft sein, sehnt sie sich nach dem Moment, wo sie allein auf einem Hochsitz sitzen darf. \u201eDann werde ich mit mir im Reinen sein\u201c, meint die Ballenstedterin, die bereits jetzt verinnerlicht hat, dass die Jagd vielmehr ist und viel mehr dahintersteckt, als Wild zu erlegen. J\u00e4ger zu sein, bedeute auch, mit viel Verstand zu agieren. Aber auch, k\u00fcnftig ein gesundes und biologisches reines Lebensmittel auf den Tisch zubekommen. \u201eWenn ich mir ansehe, welche Produkte da unter anderem beim Fleisch in den Kaufhallen in den Regalen stehen, habe ich keine Lust mehr, die Massentierhaltungen zu unterst\u00fctzen. Ich m\u00f6chte, dass ich von dem, was da auf meinem Tisch steht, auch wei\u00df, woher es kommt.\u00a0 Wildbret bedeutet f\u00fcr mich ein bewusstes Essen und vollbiologische Nahrung, auch wenn es in der Konsequenz bedeutet, nicht jeden Tag Fleisch auf dem Teller zu haben\u201c, hat sich Tanja St\u00fcber festgelegt. Mit dieser Einstellung ist die Ballenstedterin in Deutschland nicht allein. So ist laut Marktanalysen die Nachfrage nach Wildbret \u2013 also Fleisch von wild lebenden Tieren, die in freier Wildbahn gelebt haben, dort auch erlegt wurden und damit ein Naturprodukt sind \u2013 in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Auch darum, weil das Wild keinen Schlachtstress erleidet und nicht medikament\u00f6s behandelt wird.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Noch ist sich\u00a0<strong>Marcel\u00a0Hesse<\/strong>\u00a0nicht einmal sicher, ob er tats\u00e4chlich sp\u00e4ter einmal intensiv die Jagd aus\u00fcben wird. Der 40-j\u00e4hrige Ballenstedter liebt seit Jahren die Herausforderung, sich weiterzubilden. Neues auszuprobieren und in andere Welten einzutauchen. So packt er immer wieder Dinge an, von denen er \u00fcberzeugt ist, dass sich das lohnt und diese ihn in seiner pers\u00f6nlichen Entwicklung voranbringen. Jetzt war es der Weg zum Jagdschein, der ihn reizte, auch wenn durch die Corona-Pandemie fast ein Jahr Verzug eingetreten war. \u201eIch bin davon \u00fcberzeugt, dass jede Qualifikation dazu beitr\u00e4gt, sich bewusster mit vielen Dingen auseinanderzusetzen\u201c, erkl\u00e4rt gelernte Hybrid-OP-Techniker. Als verheirateter Mann und Vater von zwei Kindern macht er aber auch keinen Hehl daraus, dass ihn die Aussicht, f\u00fcr sich und die Familie mal selbst ein durchweg gesundes Lebensmittel zu \u201eerzeugen\u201c lockte, noch einmal stundenlang die Schulbank zu dr\u00fccken. Denn eine famili\u00e4re oder im Freundeskreis beruhende Affinit\u00e4t zur Jagd gibt es bei\u00a0Marcel\u00a0Hesse\u00a0nicht. Er beschreibt sich eher selbst als einen Typ, der den Wald und seine Bewohner bewusst genie\u00dfen kann. Sozusagen eine Sensibilit\u00e4t entwickelt, die ihm erm\u00f6glicht, in dieser Umgebung abzuschalten und f\u00fcr den Alltag wieder aufzutanken. \u201eIch wollte auch noch viel mehr lernen oder wiedererlernen &#8211; von den B\u00e4umen und Str\u00e4uchern bis hin zu den Tieren. Ich liebe das einfach\u201c, sagt der Ballenstedter, der in der Gro\u00dfstadt aufgewachsen ist und vielleicht auch deshalb einen st\u00e4ndigen Drang in die Natur hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Und sich auf neue Dinge einzulassen, daran kam\u00a0Marcel\u00a0Hesse\u00a0nicht vorbei. Beispielsweise als es darum ging, sich mit den Jagdwaffen auseinanderzusetzen. \u201eIch war nicht bei der Bundeswehr und habe lediglich mal mit dem Luftgewehr auf einer Kirmes geschossen\u201c, redet der Ballenstedter nicht um den hei\u00dfen Brei herum. Hemmungen hatte er trotzdem nicht, aber den allergr\u00f6\u00dften Respekt, als der Zeitpunkt gekommen war, eine \u201eechte\u201c Waffe in den H\u00e4nden zu halten und diese auch zu benutzen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Und dass der 40-J\u00e4hrige doch der J\u00e4gerei fr\u00f6nen wird, nachdem er nun die Pr\u00fcfung geschafft hat, liegt irgendwie auf der Hand. \u201eIch m\u00f6chte diesen Zusammenhalt, den es unter den J\u00e4gern gibt, wenn man sich mag und respektiert, auch sp\u00fcren. Wo hat man das noch, sich darauf verlassen zu k\u00f6nnen, wenn man nachts angerufen und um Hilfe gebeten wird, dass dann keine Ausreden oder Ausfl\u00fcchte zu h\u00f6ren sind\u201c, freute sich\u00a0Marcel\u00a0Hesse\u00a0auf ein gro\u00dfes St\u00fcck waidm\u00e4nnischer Kameradschaft.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1964&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1960&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">\u00a0Es sind mittlerweile einige Jahre ins Land gegangen, doch\u00a0<strong>Janos\u00a0Thoms\u00a0<\/strong>kann auch heute noch herzhaft \u00fcber sein Missgeschick lachen, welches ihm damals den Gang vor das Jagdgericht bescherte. Eine solche oberste \u201eGesetzbarkeit\u201c wird immer dann einberufen, wenn Treiber, J\u00e4ger und Hundef\u00fchrer gegen das jagdliche Brauchtum versto\u00dfen haben. Die \u201eStrafen\u201c bestehen zumeist aus einer Runde Getr\u00e4nke, harmlosen Sp\u00e4\u00dfen oder einem Obolus f\u00fcr die Jagdkasse. Der Friedrichsbrunner war wieder einmal als Treiber bei einer Gesellschaftsjagd im Einsatz, was in den letzten 25 Jahren die Regel ist, und geriet unverhoffter Weise und urpl\u00f6tzlich in eine anst\u00fcrmende Rotte Wildschweine.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Alle Treiber suchten Schutz. Sie versteckten sich hinter B\u00e4umen oder erklommen in Windeseile erh\u00f6hte Positionen, bis die Gefahr vorbei war.\u00a0Janos\u00a0Thoms\u00a0war dabei mitten in den Schwarzwildnachwuchs geraten und von diesem umzingelt. Alles ging gut, nur die verst\u00e4ndlicherweise gro\u00dfe Aufregung legte sich nicht so schnell. Zur\u00fcck am Treffpunkt der Treiber und J\u00e4ger musste er nat\u00fcrlich von seinem Abenteuer erz\u00e4hlen. Sein Problem: Die Frischlinge waren bei ihm damals die Ferkel. Was unter J\u00e4gern \u00fcberhaupt nicht geht und das Jagdgericht auf den Plan rief.\u00a0Janos\u00a0nahm die Strafe gelassen hin, genauso wie manch kleine Sp\u00f6ttelei, die er bis heute deswegen von den Gr\u00fcnr\u00f6cken erdulden muss. Diese \u201eSeitenhiebe\u201c sind mittlerweile eine Ausnahme und die Gefahr kaum noch vorhanden, dass sich der 51-J\u00e4hrige deshalb noch einmal an den Pranger stellen lassen m\u00fcsste.\u00a0Janos\u00a0Thoms\u00a0hat viel dazu gelernt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">So bei seinen Solo-Ausfl\u00fcgen in die W\u00e4lder um Friedrichsbrunn, \u00fcber die Gesellschaftsjagden bis hin zu zahlreichen Gespr\u00e4chen mit den J\u00e4gern. \u201eDie Natur und ihre Lebewesen interessieren mich. Ob Spaziergang oder Ansitz &#8211; die Entspannung dabei ist unvergleichbar und zutiefst befriedigend\u201c, wei\u00df der geb\u00fcrtige Ungar, den vor 35 Jahren die Liebe in den Harz zog und hier Wurzeln schlagen lie\u00df. \u201eSchuld\u201c daran, dass\u00a0Janos\u00a0Thoms\u00a0jetzt mit dem Besuch der Jungj\u00e4gerausbildung von der passiven auf die aktive J\u00e4gerseite wechseln m\u00f6chte, ist Friedrichsbrunns Revierf\u00f6rster Jens Schneidewind. \u201eJens hat mir immer wieder Zusammenh\u00e4nge erkl\u00e4rt und meine Neugierde noch mehr angestachelt. Irgendwann stand dann auch die Frage nach dem Jagdschein im Raum. Ich hoffe, dass ich die jetzt die Pr\u00fcfungen schaffe\u201c, so der 51-J\u00e4hrige. Er, der jagdliche \u201eQuereinsteiger\u201c, hofft dann auf einen Begehschein in einem Revier und freut sich darauf, seine Leidenschaft noch weiter entwickeln zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Dabei m\u00f6chte er nicht nur f\u00fcr ein Gleichgewicht in der Natur sorgen, sondern auch die anderen Seiten des J\u00e4gerdaseins ausleben und erleben. F\u00fcr ihn geh\u00f6rt das Pflanzen eines Baumes genauso dazu, wie M\u00fcll in der Landschaft aufzusammeln.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Besonders reizvoll aber ist f\u00fcr\u00a0Janos\u00a0Thoms\u00a0der Zusammenhalt in der J\u00e4gergemeinschaft. \u201eDas ist alles so sehr famili\u00e4r und kameradschaftlich. Jeder ist f\u00fcr jeden da und ich m\u00f6chte dazugeh\u00f6ren\u201c, macht der Friedrichsbrunner aus seinen Zielen kein Geheimnis.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]Beim Thema Kitzrettung bekommt <strong>Jan-Leo Brascho\u00df<\/strong> gl\u00e4nzende Augen. Diese Facette der Jagd und Hege fasziniert den 17-j\u00e4hrigen Gernr\u00f6der und er wei\u00df heute schon genau, dass er in diesem Bereich sehr aktiv sein m\u00f6chte. Vor drei Jahren hat er sich eine Drohne angeschafft und vor anderthalb Jahre diese dann auch erstmals bei einer Analyse eines Wildschadens auf einem Acker eingesetzt. Und er wird nicht m\u00fcde, sich weiter mit dem Thema auseinander zu setzen, sich zu informieren und vor allem, seine F\u00e4higkeiten auszubauen. \u201eEs erf\u00fcllt mich mit gro\u00dfer Zufriedenheit, zu wissen, dass ich einmal mit meinem Einsatz ein Tier retten kann \u201c, erkl\u00e4rt der Sch\u00fcler am Ballenstedter Gymnasium.<\/p>\n<p>Diesen Drang, nicht nur der Jagd zu fr\u00f6nen, sondern auch die Hege des Wildes in seinem Bewusstsein zu verankern, hat Jan-Leo Brascho\u00df umgangssprachlich in die Wiege gelegt bekommen. Sein Opa, sein Onkel sind J\u00e4ger, genauso wie sein Vater, den er schon als ganz kleiner Junge mit ins Revier folgte. In dem famili\u00e4ren Umfeld wurde dem 17-J\u00e4hrigen bewusst nahegebracht, dass Jagd viel mehr ist, als nur Wild zu erlegen. \u201eJ\u00e4ger sorgen daf\u00fcr, dass vor allem alte und kranke Tiere eines Bestandes geschossen werden und sie tragen Verantwortung daf\u00fcr, dass ein Bestand gesund bleibt und nicht gef\u00e4hrdet ist\u201c, hat der junge Mann f\u00fcr sich erkannt. L\u00e4ngst wei\u00df er, dass Naturschutz und Jagd eine Einheit bilden und er m\u00f6chte dazu beizutragen, dass dies so bleibt. In gewisser Weise f\u00fchlt er sich dabei sogar privilegiert. \u201eEs gibt nicht viele, die von sich sagen k\u00f6nnen, dass sie Wildtieren sprichw\u00f6rtlich Auge in Auge gegen\u00fcberstehen\u201c, erkl\u00e4rt Jan-Leo Brascho\u00df. Bei ihm haben sich da besonders zwei Ereignisse tief eingebrannt. So erblickte er bei einem Reviergang mit seinem Vater auf einer Lichtung Rotwild. Das Haupt majest\u00e4tisch erhoben pr\u00e4sentierte sich ein Hirsch von seiner Schokoladenseite und lie\u00df den Beobachter gew\u00e4hren.<\/p>\n<p>\u201eWar das beeindruckend, nur wenige Meter neben dem Tier verharren zu k\u00f6nnen\u201c, so der Gernr\u00f6der. Ein anderes Mal war es eine Rotte Wildschweine, die urpl\u00f6tzlich aus einem Maisfeld herausst\u00fcrzte. \u00dcber 30 Tiere sorgten f\u00fcr m\u00e4chtig Spektakel und bleibende Erinnerungen. \u201eIn Einklang mit der Natur und den Wildtieren zu sein, ist f\u00fcr mich ein Privileg\u201c, ist der 17-J\u00e4hrige \u00fcberzeugt, der sich dar\u00fcber freut, dass ihm in der Jungj\u00e4gerausbildung nicht nur das fachliche R\u00fcstzeug vermittelt werde. Er sch\u00e4tze es auch, dass Jagdethik zu den Dingen geh\u00f6re, die man wissen m\u00fcsse. Auch macht er kein Geheimnis daraus, dass die \u201eTruppe\u201c gut zusammenpasse und er mit allen k\u00fcnftigen Jungj\u00e4gern gut klarkomme. \u201eIch w\u00fcnsche mir, dass alle die Pr\u00fcfungen schaffen. Auch wenn es sehr viel ist, was man wissen muss. Das ist aber auch gut so\u201c, meint Jan-Leo Brascho\u00df.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1961&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_gallery interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;727,726,840,839,893&#8243; img_size=&#8220;600&#215;600&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text]Die Sachsen-Anhalter packt die Jagdleidenschaft: Derzeit sind 11 800 M\u00e4nner und Frauen im Besitz eines Jagdscheins. Erfreulicherweise brechen immer \u00f6fter auch Frauen in die M\u00e4nnerdom\u00e4ne ein, derzeit liegt der Anteil bei etwa acht Prozent Frauen. Tendenz eher steigend. 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