{"id":502,"date":"2020-04-28T11:30:21","date_gmt":"2020-04-28T10:30:21","guid":{"rendered":"https:\/\/ljv-sachsen-anhalt.de\/jaegerschaft-quedlinburg\/?page_id=502"},"modified":"2026-01-20T12:23:14","modified_gmt":"2026-01-20T11:23:14","slug":"jagdhundewesen-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ljv-sachsen-anhalt.de\/jaegerschaft-quedlinburg\/jagdhundewesen-2\/","title":{"rendered":"Jagdhundewesen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Jagdhunde &#8211; unsere Freunde, Helfer und Symphatietr\u00e4ger<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_gallery interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;759,758,757,755,2339&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p class=\"Textbody\">Ein brauchbarer Jagdhund ist f\u00fcr eine weidgerechte Jagdaus\u00fcbung unerl\u00e4sslich. Das Jagdgesetz schreibt den Einsatz von Jagdhunden f\u00fcr die jeweilige Jagdart vor und fordert, dass die Hunde entsprechend ausgebildet und gepr\u00fcft sein m\u00fcssen. Die j\u00e4hrlichen Gebrauchspr\u00fcfungen sind dabei mit einer Meisterpr\u00fcfung f\u00fcr den Hund gleichzusetzen. Im Vergleich zu anderen Bundesl\u00e4ndern ist der Einsatz von Jagdhunden in Sachsen-Anhalt durch das Landesjagdgesetz und die entsprechenden Ausf\u00fchrungsbestimmungen recht eindeutig geregelt. Das Gesetz definiert: \u201eDie Jagd ist den Geboten der Weidgerechtigkeit entsprechend, nur mit f\u00fcr den jeweiligen Einsatz erfolgreich gepr\u00fcften brauchbaren Jagdhunden auszu\u00fcben. Und immer sollten Weidgerechtigkeit, jagdlicher Anstand und die Verantwortung f\u00fcr die Kreatur jeden J\u00e4ger veranlassen daf\u00fcr Sorge zu tragen, dass von ihm beschossene St\u00fccke mit aller Sorgfalt und hohem Verantwortungsbewusstsein durch gut eingearbeitete Nachsuchengespanne nachgesucht werden.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Arbeit unseres Obmannes<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][vc_gallery interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;899,898,897,896,895,894&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]Momentaufnahmen eines Pr\u00fcfungstages.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h4>&#8222;Liebkost und geherzt&#8220;<\/h4>\n<p>M\u00e4chtige Nebelb\u00e4nke stehen \u00fcber der Wiese am Friedrichsbrunner Hasenwinkel. Fast scheint es so, als w\u00fcrde der angrenzende Wald zu einem jener verwunschenen Sehnsuchtsorte werden, wie sie in M\u00e4rchen aus den Kindheitstagen vorkommen. Doch daf\u00fcr hat Andr\u00e9 Sittel keinen Blick und vor allem keine Zeit. Seine gesamte Aufmerksamkeit richtet sich auf seinen Jagdhund Daika von der Kleudelburg. Der Tiroler Bracke stehen an diesem verregneten Tag eine Menge an Aufgaben bevor, die sie und ihr Herrchen bei allem Pr\u00fcfungsstress abgekl\u00e4rt, unaufgeregt und mit Bravour meistern m\u00fcssen. Denn f\u00e4llt der Hund auch nur in einer der Aufgaben durch, wird es erst einmal nichts, um als ein vollwertiger und gepr\u00fcfter Jagdhund bei Nachsuchen oder St\u00f6berjagden eingesetzt zu werden.<\/p>\n<p>Ohne Pr\u00fcfung gibt es keine Versicherung f\u00fcr Daika, die ihr Herrchen davor sch\u00fctzt, auf Tierarztrechnungen und anderem sitzenzubleiben, wenn es im Wald mal mit einer Wildsau zu hoch hergehen sollte. Und so passt der Wienr\u00f6der m\u00e4chtig auf, dass er seiner H\u00fcndin alle Unterst\u00fctzung zukommen l\u00e4sst, die den Pr\u00fcfungsrichtern nicht bitter aufst\u00f6\u00dft. Gecheckt wird nicht nur der Gehorsam und die Leinenf\u00fchrigkeit des Tieres, sondern auch seine Schussfestigkeit. Dahinter verbirgt sich nichts anderes, als dass Daika bei einem lauten Knall nicht sofort das Weite sucht. Und st\u00f6bern muss die Bracke k\u00f6nnen. Also ein Gebiet durchstreifen, um selbstst\u00e4ndig das Wild, welches sich dort verbirgt, auf die L\u00e4ufe zu bringen. Schwierigster Akt an diesem Tag ist aber die Schwei\u00dfarbeit. Hund und J\u00e4ger m\u00fcssen dabei nicht durch das Gel\u00e4nde hetzen, bis sie auf die Haut durchn\u00e4sst sind. &#8222;Schwei\u00df&#8220; bedeutet in der J\u00e4gersprache &#8222;Blut&#8220; und dieses verliert ein Tier, wenn es angeschossen weiterfl\u00fcchtet. Zur\u00fcckzuf\u00fchren ist dies wohl auf die Sprache der Germanen, bei denen es teilweise f\u00fcr das Verb &#8222;schwitzen&#8220; auch die Bedeutung &#8222;quellendes Blut von Tieren&#8220; gab.<!--more--><\/p>\n<p>Entsprechend der Waidgerechtigkeit und den Tierschutzgesetzen ist ein J\u00e4ger verpflichtet, das verwundete Tier zu suchen und im Notfall auch zu erl\u00f6sen. Nichts passt f\u00fcr diese Aufgabe besser als eine Hundenase mit ihrem ausgepr\u00e4gten Geruchssinn. So hat der Mensch rund f\u00fcnf Millionen Riechzellen, w\u00e4hrend die Hunde auf bis zu 220 Millionen zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Der Hund kann sch\u00e4tzungsweise eine Million verschiedene Ger\u00fcche unterscheiden, der Mensch kommt gerade einmal auf 10 000. Und Daika wei\u00df diese Vorteile gut einzusetzen. Zielstrebig arbeitet sie die tags zuvor ausgebrachte &#8222;k\u00fcnstliche&#8220; und 600 Meter lange F\u00e4hrte ab. Die F\u00e4hrte wurde vor \u00fcber 20 Stunden mit 250 Milliliter Blut im Wald angelegt, und f\u00fcr den Hund gibt es als &#8222;Belohnung&#8220; am F\u00e4hrtenende immer ein St\u00fcck Wild. Selbst als diese einmal verloren scheint, bemerkt die H\u00fcndin den Irrtum und findet auf den &#8222;rechten&#8220; Weg zur\u00fcck. Die Minuten ziehen sich, bis Daika ans Ziel gelangt und zur Belohnung von Herrchen liebkost und geherzt wird. Andr\u00e9 Sittel ist erleichtert. &#8222;Man ist doch immer wieder aufgeregt. Auch weil man niemals wei\u00df, in welcher Tagesform sich der Hund befindet&#8220;, erkl\u00e4rt der J\u00e4ger. Daika ist bereits der dritte Jagdhund, den er in seinem J\u00e4gerleben ausgebildet hat und der als vollwertiges Familienmitglied integriert wird. Jeden Tag ein paar Stunden und zumeist das ganze Wochenende investiert der Wienr\u00f6der in die Ausbildung des Tieres. Jetzt hofft Andr\u00e9 Sittel, dass es die Tiroler Bracke im Jagdeinsatz etwas ruhiger angehen l\u00e4sst als ihr Dackel-Vorg\u00e4nger. Der hatte seine speziellen Eigenheiten, wenn es darum ging, von etwas Besitz zu ergreifen. &#8222;Ich habe ihn mal auf ein Wildschwein gesetzt, damit er es bewacht. Diese Aufgabe hat er so perfekt erf\u00fcllt, dass es zun\u00e4chst niemandem gelang, den Hund von der Sau wieder runterzunehmen. Er hat das St\u00fcck bis aufs Letzte verteidigt&#8220;, sagt Andr\u00e9 Sittel. Ein anderes Mal wurde der Hund bei einer Jagd von einem anderen J\u00e4ger mit ins Auto genommen, um ihn zum Sammelplatz zu bringen. Nachdem dieser das Auto verlassen hatte, lie\u00df ihn der Dackel nicht wieder rein. &#8222;Die Tiere lassen sich nicht von ihrer Aufgabe abbringen &#8222;, sch\u00e4tzt der Weidman solche Hunde-Charaktere. Auch wenn er hofft, dass Daika etwas &#8222;umg\u00e4nglicher&#8220; sein wird. Sittel freut sich, dass nach \u00fcberstandener Pr\u00fcfung erst einmal eine andere &#8222;Zweisamkeit&#8220; beginnen kann.<\/p>\n<p>Von solchen Ereignissen k\u00f6nnte auch Christoph Lins, der Obmann f\u00fcr Hundewesen in der J\u00e4gerschaft Quedlinburg, stundenlang berichten. Er, wie auch Klaus-J\u00fcrgen K\u00fchne und Ronald Sittel, sind an diesem Tag als Pr\u00fcfer gefordert. Und zufrieden, dass es alle f\u00fcnf Pr\u00fcflinge am Ende geschafft haben. &#8222;Pr\u00fcfungen in den Rassehundeverb\u00e4nden sind noch schwerer. Der Landesjagdverband in Sachsen-Anhalt hat es erm\u00f6glicht, dass es in der Brauchbarkeitspr\u00fcfung etwas einfacher zugehen darf. Die erforderlichen Leistungen m\u00fcssen aber auch hier nachgewiesen werden&#8220;, so Christoph Lins. Man k\u00f6nne dies vielleicht mit dem Abitur bei den Rassehundverbandspr\u00fcfungen und dem Hauptschulabschluss bei der Brauchbarkeitspr\u00fcfung des Landesjagdverbandes vergleichen. Wichtig ist, dass es eines sogenannten brauchbaren Hundes bedarf, um die Jagd tierschutzkonform und weidgerecht auszuf\u00fchren. &#8222;Die ethische und moralische Grundhaltung der J\u00e4ger als auch die Jagdgesetzgebung geben uns unser Handeln vor. In jedem Jagdbezirk m\u00fcssen erfolgreich gepr\u00fcfte Jagdhunde zur Verf\u00fcgung stehen&#8220;, wei\u00df Christoph Lins auch aus seiner t\u00e4glichen Arbeit als stellvertretender Leiter des Landesforstbetriebes Ostharz. (2019)[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Einer von uns &#8211; Eik Reuschel<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][vc_gallery interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;778,777,776&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]Ein Herz und eine Seele.[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/p>\n<h4>&#8222;Der Hund macht mich stolz&#8220;<\/h4>\n<p>30 Sonnen am Himmel, starker Wind, frostige Temperaturen &#8211; egal, wie das Wetter sich pr\u00e4sentiert: Eik Reuschel zieht es aufgrund seiner emotionalen Passion zur Jagd fast t\u00e4glich in die Natur. So gut wie immer mit dabei ist Cessy von der Annaburger Heide, die Bayrische Gebirgsschwei\u00dfh\u00fcndin, mit der Eik Reuschel ein unzertrennliches Gespann bildet. Und das sich im Harz einen sehr guten Ruf erarbeitet hat, wenn es darum geht, krankes Wild aufzusp\u00fcren. Nachsuche hei\u00dft dieses Handwerk in der J\u00e4gersprache und ist f\u00fcr die Gr\u00fcnr\u00f6cke ethische Pflicht und oberstes Gebot der Waidgerechtigkeit. Zum Einsatz kommen dabei gut ausgebildete und gepr\u00fcfte Jagdhunde, denn die Suche nach angeschossenem oder bei einem Verkehrsunfall verletzten Wild ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Der stellt sich der gelernte Elektromeister j\u00e4hrlich in 70 bis 120 Eins\u00e4tzen. &#8222;Hardcore&#8220; nennt Reuschel die Zeit von Oktober bis Januar, in der er immer jedes Wochenende im Einsatz ist. Und genau daf\u00fcr ist er mit einer Silbernen Ehrennadel des Jagdgebrauchshundeverbandes geehrt worden. Der Verband, der sich seit 1899 der Aufgabe verschrieben hat, als Dach- und Spitzenorganisation f\u00fcr das gesamte Jagdgebrauchshundewesen alle Vereine fest zusammenzuschlie\u00dfen, die durch Pr\u00fcfung und Zucht dem waidgerechten Jagen dienen wollen, hat strenge Kriterien f\u00fcr die Vergabe von Ehrennadeln. Dazu geh\u00f6rt die Auswertung von weit \u00fcber 300 Leistungen bei der F\u00e4hrtenarbeit, also Spuren von mehr als 300 Meter L\u00e4nge suchen, die Tiere im Boden hinterlassen.<!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Der Hund macht mich unheimlich stolz&#8220;, freut sich der Silberh\u00fctter, der f\u00fcr seinen Vierbeiner nur lobende Worte \u00fcbrig hat. So hat Cessy die gesamte Familie umgekrempelt. &#8222;Die H\u00fcndin bindet alle ein, l\u00e4uft nicht weg und macht so gut wie keinen Stress&#8220;, wei\u00df der J\u00e4ger. Eik Reuschel, der in <span data-ce-class=\"Locations\">Salzwedel<\/span> geboren wurde und seit 1973 im Harz heimisch ist, hat da schon andere Erfahrungen machen m\u00fcssen. Mit den Rauhaardackeln Utz von den Fuchsklippen und Troll von der Schorfheide, den Vorg\u00e4ngern von Cessy, gestaltete sich alles ein wenig anders und turbulenter. &#8222;Auch sie waren tolle und liebevolle Hunde, aber in ihrem Rudel mit vier Menschen wurde auf zwei geh\u00f6rt und auf die anderen zwei nur nach Tagesform und Laune&#8220;, erinnert sich der 48-J\u00e4hrige. Was mit den zwei &#8222;Rabauken&#8220; so alles erlebt wurde, reiche f\u00fcr mehrere Gespr\u00e4chsabende. Cessy sei da vom Charakter, auch bei der F\u00e4hrtenarbeit und der Nachsuche, in einer anderen Dimension unterwegs. &#8222;Der Hund gibt generell das Tempo vor, er dirigiert die Abl\u00e4ufe und das alles sehr souver\u00e4n. Dazu kommt, dass Cessy sehr mitteilungsbed\u00fcrftig ist. Alles, was ihr vor die Nase kommt von anderen F\u00e4hrten und Spuren, wird angezeigt, ohne sich von der Hauptarbeit zu verabschieden. Einfach traumhaft&#8220;, schw\u00e4rmt Eik Reuschel. Und damit genau diese Charakterz\u00fcge weitervermittelt werden, wird es bei den Reuschels in diesem Jahr Familienzuwachs geben. Ein Welpe aus dem Wurf von Cessys Schwester wird in Silberh\u00fctte ein neues Zuhause finden, auch um die &#8222;Tante&#8220; zu entlasten.<\/p>\n<p>&#8222;Wir freuen uns alle riesig darauf&#8220;, erkl\u00e4rt Reuschel, der in f\u00fcnfter Generation die Tradition der Jagd in der Familie aufrechterh\u00e4lt. Seine Jagdausbildung hat er 1992\/93 absolviert, nachdem er zuvor st\u00e4ndig mit Gro\u00dfvater und Vater im Wald auf Achse war. An der Passion \u00e4nderte sich in all diesen Jahren nicht viel. &#8222;Ich k\u00f6nnte ohne den Wald und die Jagd nicht leben. Brauche beides, um dem Alltagsstress entfliehen zu k\u00f6nnen. Ich muss nicht in den Urlaub fahren. Mir reichen mein Revier und das Angeln&#8220;, legt sich der Elektromeister fest. Diese Leidenschaft ging sogar so weit, dass sich der 48-J\u00e4hrige nach einem Fu\u00dfbruch ins Revier chauffieren und nachts wieder abholen lie\u00df, nur um ein paar Stunden in seinem meditativen Universum Kraft tanken zu k\u00f6nnen. Und nat\u00fcrlich durfte Cessy dabei nicht fehlen. (2019)[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h1>Nachsuchenring Harz<\/h1>\n<p>Im Juni 2023 hat sich der Nachsuchenring Harz gegr\u00fcndet. Die Mitglieder haben sich das Ziel gesetzt, ein Netzwerk aufzubauen, welches eine fl\u00e4chendeckende, leistungsf\u00e4hige und qualifizierte Nachsuche anbietet. Perspektivisch m\u00f6chte der Nachsuchenring Kooperationen und Weiterbildungen f\u00fcr J\u00e4ger und Hundef\u00fchrer zum Thema \u201eNachsuche\u201c etablieren. \u00a0Ausgangspunkt ist, dass jeder J\u00e4ger wei\u00df, dass er aus tierschutzrechtlicher Pflicht alles nur Erdenkliche zu unternehmen hat, um das Leid des Wildes zu beenden. Die Mitglieder des Nachsucheringes stehen bei schwierigen Nachsuchen auf Schalenwild zur Verf\u00fcgung, die in den letzten Jahren stark zugenommen haben. Urs\u00e4chlich daf\u00fcr sind unter anderem die ge\u00e4nderten Jagdmethoden, die Vermehrung des Schwarzwildes und eine steigende Anzahl an Wildunf\u00e4llen. Bei komplizierten Nachsuchen ist der Erfolg gr\u00f6\u00dfer, wenn ein J\u00e4ger auf ein spezialisiertes Nachsuchengespann aus der Region zur\u00fcckgreifen kann. Dabei wollen die Mitglieder des Nachsuchenringes Harz weder untereinander noch zu anderen Hundef\u00fchrern in Konkurrenz treten. Es soll lediglich die Chance geboten werden, eine schwierige Nachsuche doch noch zum Erfolg zu f\u00fchren. Die Ringmitglieder koordinieren dabei die Gespanne zum und am Einsatzort sowie die anstehenden Aufgaben selbstst\u00e4ndig. Sie vertreten und unterst\u00fctzen sich gegenseitig in Verhinderungsf\u00e4llen oder bei gleichzeitigen Einsatzanfragen. Zudem werden Nachwuchshundef\u00fchrer gef\u00f6rdert, die sich der Schwei\u00dfhundef\u00fchrung ernsthaft verschreiben m\u00f6chten. Der Ring steht allen Interessenten offen. (2023 &#8211; Fotos: Anna-Lena Reuschel)<\/p>\n<p><strong>Folgende Schwei\u00dfhundef\u00fchrer stehen zur Verf\u00fcgung: Denny Dietrich (0172\/5959090), Eik Reuschel (0177\/7530667), Tino Fiedler (0177\/1734247), Ren\u00e8 Brenner (0160\/91147694)\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table style=\"height: 36px\" border=\"0\" width=\"780\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"6\">\n<tbody>\n<tr>\n<td id=\"T2\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_gallery interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;2272,2271,2270,2269,2268,2267,2266,2265,2264,2263,2262&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Jagdhunde &#8211; unsere Freunde, Helfer und Symphatietr\u00e4ger [\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_gallery interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;759,758,757,755,2339&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text] Ein brauchbarer Jagdhund ist f\u00fcr eine weidgerechte Jagdaus\u00fcbung unerl\u00e4sslich. 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