{"id":1760,"date":"2021-08-03T16:04:47","date_gmt":"2021-08-03T15:04:47","guid":{"rendered":"https:\/\/ljv-sachsen-anhalt.de\/jaegerschaft-quedlinburg\/?p=1760"},"modified":"2026-01-19T20:47:14","modified_gmt":"2026-01-19T19:47:14","slug":"erweiterung-ausstellung-im-schloss-ballenstedt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ljv-sachsen-anhalt.de\/jaegerschaft-quedlinburg\/erweiterung-ausstellung-im-schloss-ballenstedt\/","title":{"rendered":"Erweiterung Ausstellung im Schloss Ballenstedt"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]Die im Nordfl\u00fcgel des Ballenstedter Schlosses beheimate Ausstellung \u201eDer Anhaltinische Wald\u00a0\u00a0 im Wandel der Zeit\u201c wird Ende August um zwei weitere Angebote erweitert. Mit 16 Schautafeln, zwei Dioramen und Wandbildern sowie zahlreichen Wildtierpr\u00e4paraten werden die Themen \u201eInvasive Wildtiere\u201c und \u201eNiederwild\u201c aufgearbeitet und erkl\u00e4rt.\u00a0F\u00fcr Detlef Heydecke vom Verein \u201eSchloss und Schlosspark Ballenstedt\u201c geht damit der Abschluss eines Kraftaktes einher, der im Jahr 2000 seinen Ursprung hat. Damals hatte der Verein damit begonnen, den Nordfl\u00fcgel des Schlosses St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck erfolgreich zu sanieren. Vor zwei Jahren sollte der letzte Kraftakt bew\u00e4ltigt werden: Die Sanierung der letzten zwei Zimmer, in den von den Decken bis hin zu den Fu\u00dfb\u00f6den eigentlich alles zu reparieren war. \u201eWir w\u00e4ren sicherlich bereits fr\u00fcher mit dem Projekt fertig geworden, wenn uns nicht die Corona-Krise einen Strich durch die Rechnung gemacht h\u00e4tte\u201c, ist Detlef Heydecke \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Nach Abschluss der Arbeiten stand der Verein vor der Frage: Was machen wir mit den sanierten R\u00e4umen? Die Antwort lag im Prinzip auf der Hand. Nachdem der Verein beim Aufbau der Ausstellung \u201eDer Anhaltinische Wald\u201c in der Zusammenarbeit mit dem Landesjagdverband und der J\u00e4gerschaft Quedlinburg gute Erfahrungen gemacht hatte und die zwei R\u00e4ume auf der gleichen Etage wie die Ausstellung liegen, lag es nahe, hier die L\u00f6sung zu suchen.<\/p>\n<p>\u201eOhne Zutun der J\u00e4gerschaft w\u00e4re es nicht m\u00f6glich gewesen, die R\u00e4ume so schnell einer Nutzung zuzuf\u00fchren.\u00a0 Hier haben wir Menschen gefunden, die sich verantwortlich gef\u00fchlt haben\u201c, lobt Heydecke\u00a0das unkomplizierte Zusammenwirken. Die J\u00e4gerschaft Quedlinburg vertraute beim Aufbau der Ausstellungserweiterung ebenfalls auf \u201ealte\u201c Weggef\u00e4hrten. So k\u00fcmmerte sich Pr\u00e4parator T\u00f6ns K\u00f6be aus Breitungen um die Ausstellungsst\u00fccke und die Dioramen und Wolfgang Fischer vom Graphic-Design-Atelier aus Quedlinburg um die Schautafeln.\u00a0 \u201eWir haben uns intensiv damit besch\u00e4ftigt, welche Themen wir in den beiden R\u00e4umen pr\u00e4sentieren wollen\u201c, erkl\u00e4ren Kreisj\u00e4germeister Holger Piegert und Karl-Friedrich Kaufmann von der J\u00e4gerschaft Quedlinburg, die auch schon f\u00fcr den Aufbau der Ausstellung\u00a0verantwortlich zeichneten. Dass die Wahl dabei auf das Niederwild fiel, hat seine Gr\u00fcnde.\u00a0 Ob Rebhuhn, Feldhase oder Fasan &#8211; viele Tierarten gehen in ihren Best\u00e4nden seit Jahren kontinuierlich zur\u00fcck. Dies liegt nicht zum unerheblichen Teil an der gro\u00dffl\u00e4chigen Landwirtschaft, die die Lebensr\u00e4ume der Tiere nicht unerheblich einschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00f6chten auf diese Problematik aufmerksam machen und die Besucher daf\u00fcr sensibilisieren \u201c, so Holger Piegert. Und auch die Neozoenen &#8211; Tiere, die sich hier angesiedelt haben, obwohl sie hier nicht Zuhause sind &#8211; nehmen in der Wahrnehmung der Gesellschaft eine immer gr\u00f6\u00dfere werdende Bedeutung ein. Sie gelten als einer der gr\u00f6\u00dften Bedrohungen f\u00fcr die heimische Artenvielfalt. \u201eAuch diese Komplexit\u00e4t des Themas war uns wichtig und wert, ber\u00fccksichtigt zu werden\u201c, meint Karl-Friedrich Kaufmann. Die Finanzierung wird \u00fcber die Jagdabgabe (siehe \u201eVon Forschung bis Weiterbildung\u201c) realisiert. Entscheidungstr\u00e4ger \u00fcber den Einsatz der Mittel ist dabei der Landesjagdverband, dessen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Wolf Last sich die Ballenstedter Ausstellung bereits angesehen hat. \u201eEs ist einfach eine sehr sch\u00f6ne M\u00f6glichkeit, auch einem jungen Publikum anschaulich zu vermitteln, was sonst in der freien Natur nicht zu sehen ist. Und wir haben die M\u00f6glichkeit, die Jagd mit all ihren Facetten darzustellen\u201c, zeigt sich Wolf Last angetan.<\/p>\n<p>Aber allein dabei soll es nicht bleiben: So steht der Landesjagdverband (LJV) der Idee, Ballenstedt zum \u201eGr\u00fcnen Zentrum\u201c zu entwickeln, sehr positiv gegen\u00fcber. Was bedeutet, dass sich das Haus f\u00fcr Schulungen oder Weiterbildungen anbietet. Der Verein \u201eSchloss und Schlosspark\u201c hat daf\u00fcr schon den ersten Schritt getan und m\u00f6chte nach der Premiere unbedingt die Zusammenarbeit mit der LJV-Waldp\u00e4dagogin ausbauen. \u201eDas hat richtig Potenzial\u201c, legt sich Detlef Heydecke fest.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_gallery interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;1759,1758,1757&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]Die im Nordfl\u00fcgel des Ballenstedter Schlosses beheimate Ausstellung \u201eDer Anhaltinische Wald\u00a0\u00a0 im Wandel der Zeit\u201c wird Ende August um zwei weitere Angebote erweitert. 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