{"id":2756,"date":"2024-04-24T18:41:38","date_gmt":"2024-04-24T17:41:38","guid":{"rendered":"https:\/\/ljv-sachsen-anhalt.de\/jaegerschaft-quedlinburg\/?p=2756"},"modified":"2026-01-19T20:47:13","modified_gmt":"2026-01-19T19:47:13","slug":"bericht-jahreshauptversammlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ljv-sachsen-anhalt.de\/jaegerschaft-quedlinburg\/bericht-jahreshauptversammlung\/","title":{"rendered":"Bericht Jahreshauptversammlung"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]In seinem Bericht erkl\u00e4rte der Vorsitzende Detlef Valtink, dass das vergangene Jahr jagdpolitisch einiges zu bieten hatte. R\u00fcckblickend erinnerte er an die Entwicklung in anderen Bundesl\u00e4ndern, in denen jagdliche Methoden gesetzlich verankert werden sollten, die jenseits von Tierschutz und Weidgerechtigkeit angesiedelt sind. In Sachsen-Anhalt scheint man zum Gl\u00fcck sich auf die Erfahrungen der J\u00e4gerschaft verlassen zu wollen. Die Zahlung der \u201eP\u00fcrzelpr\u00e4mie\u201c wird weiter stattfinden. Die vor wenigen Tagen angek\u00fcndigten Einschr\u00e4nkungen bei der Mittelvergabe wurden schnell wieder zur\u00fcckgenommen.<\/p>\n<p>Aufgrund vieler Fragen zur sicheren Aufbewahrung des Schl\u00fcssels f\u00fcr einen Waffenschrank wurde versucht mit ausf\u00fchrlichen Informationen und Rechtsansichten das Thema f\u00fcr die Mitglieder der \u00a0J\u00e4gerschaft aufzuarbeiten. Ein Dankesch\u00f6n daf\u00fcr an Patrick Pl\u00e4ttner. Die Waffenbeh\u00f6rde des Landkreises beantwortete dazu Fragen und erteilte Hinweise. Dies deckte sich zu nahezu einhundertprozentig mit dem Wissen, welches wir in der J\u00e4gerschaft vermittelt haben. Die Sammelbestellung preisg\u00fcnstigerer Waffenschrankangebote kam aufgrund einer sehr geringen Resonanz nicht zustande. Weiter berichtete der Vorsitzende, dass der Vorsto\u00df der CDU-Landesfraktion, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen, von Seiten der J\u00e4gerschaft ausdr\u00fccklich unterst\u00fctzt wird. Auch die Meldung nach Berlin bzw. Br\u00fcssel, das Erreichen eines g\u00fcnstigen Erhaltungszustands der Wolfspopulation in Sachsen-Anhalt betreffend, findet den Beifall der J\u00e4gerschaft. Der Landesjagdverband Sachsen-Anhalt ist zudem einen Schritt weiter als die meisten anderen Landesjagdverb\u00e4nde und legte Regierung und Verwaltung einen umfassenden Vorschlag zur Verbesserung des Landesjagdgesetzes Sachsen-Anhalt vor.<\/p>\n<p>Ein Treffen der J\u00e4gerschaften mit Muffelwildbest\u00e4nden im Einzugsbereich des Harzes machte mehr als deutlich, wie gro\u00df die Bedrohung des Muffelwildes durch Luchs und Wolf ist. Im \u201eBallenstedter Ruf\u201c wurden konkrete Forderungen an die Politik fixiert, welche L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr die Wolfsproblematik unterbreiten. Solange die Politik die Bejagung von Wolf und Luchs nicht m\u00f6glich macht, sieht es f\u00fcr das Muffelwild in unserer Region schlecht aus. Es gibt zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer. Dank des unerm\u00fcdlichen Einsatzes von Holger Piegert und Thomas G\u00e4rtner nimmt das Muffelwild-Projekt in Kooperation mit der Evangelischen Stiftung Neinstedt in der M\u00f6nchem\u00fchle Blankenburg immer mehr Formen an. Ein herzliches Dankesch\u00f6n an die Nachbarj\u00e4gerschaften, die dieses Projekt auch finanziell mit unterst\u00fctzen. In den n\u00e4chsten Wochen werden die Vorbereitungen abgeschlossen sein und es k\u00f6nnen die Wildf\u00e4nge umgesetzt werden. Ziel bleibt es, in dem ca. 15.000 bis 17.000 Quadratmeter gro\u00dfen Gatter nicht nur Menschen mit sozial-emotionalen Beeintr\u00e4chtigungen tagesstrukturierte Angebote zu unterbreiten, sondern auch einen Genpool zu schaffen, der es in einigen Jahren eventuell erm\u00f6glicht, Muffelwild wieder in die freie Wildbahn zu bringen. Ob das ein Traumschloss bleibt, wei\u00df man nicht. Aber es soll vermieden werden, dass eines Tages die Frage aufkommt: \u201eWarum haben wir diese Chance nicht genutzt?\u201c<\/p>\n<p>Weiter wies Valtink auf das im letzten Jahr viel diskutierten Thema der \u201eWilderei\u201c in der Region hin. So konnte die J\u00e4gerschaft Quedlinburg Andr\u00e8 Berndt vom Polizeirevier Harz daf\u00fcr gewinnen, Einblicke in seine Arbeit als Ermittler zu geben. Zudem gab es von ihm wertvolle Verhaltensweisen, sollte man im Revier auf Wilderei-Delikte sto\u00dfen. Die Gerichtsverhandlungen im aktuellen Fall finden am 03.06. <strong>(9:00 Uhr)<\/strong>, 07.06. sowie 14.06. am Amtsgericht in Halberstadt statt. Es w\u00e4re w\u00fcnschenswert, wenn J\u00e4gerinnen und J\u00e4ger dort verst\u00e4rkt Pr\u00e4senz zeigen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Nicht ohne Stolz konnte Detlef Valtink berichten, dass es wieder einen Jungj\u00e4gerlehrgang mit 21 Teilnehmern gibt. Ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n ging an die Ausbilder, die mit viel Elan den Jagdeleven das R\u00fcstzeug an die Hand geben, um die anstehenden Pr\u00fcfungen erfolgreich absolvieren zu k\u00f6nnen. Die bisher gewonnenen Eindr\u00fccke von den Lehrgangsteilnehmern lassen berechtigte Hoffnungen aufkommen, dass sie die Aufgabe meistern werden. Mittlerweile gibt es schon erste Anmeldungen, so dass sicherlich im Herbst ein neuer Kurs ausgerichtet werden kann.<\/p>\n<p>Leider, so Valtink, mussten zwei sehr verdienstvolle Hegeringleiter aus pers\u00f6nlichen und gesundheitlichen Gr\u00fcnden die Hegeringleitung aufgeben. Jedoch konnte Axel Schmidt f\u00fcr Matthias St\u00fcwe als neuer Hegeringleiter f\u00fcr Quedlinburg begr\u00fc\u00dft werden. Auch f\u00fcr den Hegering Thale gibt es mittlerweile einen Kandidaten. Hier soll dann im Mai \u00fcber die Nachfolge von Lutz Meyer entschieden werden.<\/p>\n<p>Die Falkner haben Zuwachs von Janine Moess nach absolvierter Pr\u00fcfung erhalten und konnten gemeinsam mit Eckardt Karth\u00e4user k\u00fcnstliche Nisthilfen f\u00fcr Sperlingsk\u00e4uze bauen und anbringen, welche bereits bebr\u00fctet werden.<\/p>\n<p>Genauso eine Erfolgsgeschichte ist die Gr\u00fcndung des Nachsucheringes Harz, mit denen die Hundef\u00fchrer der J\u00e4gerschaft einen weiteren qualitativen Schritt nach vorne getan haben. Das gilt auch f\u00fcr die Hundef\u00fchrer, die erfolgreich ihre Brauchbarkeitspr\u00fcfungen bestanden haben. Wobei sich Obmann Christoph Lins anerkennend \u00fcber die hohe Qualit\u00e4t der Ausbildung \u00e4u\u00dferte. Um hier hilfreich zur Seite zu stehen, wurde ein Anschuss-Seminar organsiert, welches einen nicht erwarteten Zuspruch hatte. \u00dcber 60 Teilnehmer aus der Region hatten sich angemeldet und lobten den Vortrag von Michael V\u00f6lker.<\/p>\n<p>Weiterhin ist zum Bau von Windr\u00e4dern in der Region Harzgerode noch keine endg\u00fcltige Entscheidung gefallen. Dennoch sollten die vorhandene Zeit und die bestehenden Bedenken genutzt werden. Die Gespr\u00e4che mit Landrat Thomas Balcerowski und Harzgerodes B\u00fcrgermeister Marcus Weise waren offen und respektvoll. Die J\u00e4gerschaft Quedlinburg wird sich beim Thema Windr\u00e4der nicht von anderen Initiativen beeinflussen lassen, sondern weiterhin ihren eigenen Weg gehen.&#8220;<\/p>\n<p>Den J\u00e4gerinnen und J\u00e4gern, die aktiv die Bauernproteste in der Region und im Land unterst\u00fctzt haben, gilt ein gro\u00dfer Dank. Die J\u00e4gerschaft Quedlinburg steht solidarisch an der Seite der Land- und Forstwirte und wird auch weiterhin Flagge zeigen, wenn es darum geht, gegen eine unsinnige Agrar- und Umweltpolitik Zeichen zu setzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am 23. M\u00e4rz nahmen Mitglieder der J\u00e4gerschaft Quedlinburg und viele Freiwillige an einer Baumpflanzaktion teil. In Zusammenarbeit mit dem Landesforstbetrieb Ostharz, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und den Edeka-M\u00e4rkten Heiko Grunert in Aschersleben und Bernburg wurden etwa 2.000 B\u00e4ume unter fachm\u00e4nnischer Anleitung gepflanzt. Auch in Hedersleben wurden rund 450 B\u00e4ume und Str\u00e4ucher von den Mitgliedern der Jagdgenossenschaft entlang eines Weges in Richtung Hakel gepflanzt. Die Mitglieder beteiligten sich au\u00dferdem tatkr\u00e4ftig an zahlreichen M\u00fcllsammelaktionen in der Region. Die J\u00e4gerschaft ist stolz darauf, ihre Verpflichtung zum angewandten und praktischen Naturschutz immer wieder zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Damit die Menschen in der Region an unserem Vereinsleben teilhaben k\u00f6nnen, wird viel Kraft und Zeit in die \u00d6ffentlichkeitsarbeit gesteckt. Tanja St\u00fcber und Alexander Schr\u00f6der sind daf\u00fcr die treibenden und verantwortlichen Kr\u00e4fte und leisten einen gro\u00dfartigen Job. Bei zwei Wettbewerben von Frankonia konnten Preise abger\u00e4umt werden, die in das Bienenprojekt in Ballenstedt flie\u00dfen werden. Vorbereitet wird derzeit eine Bewerbung f\u00fcr den DJV-Preis \u201eOnline-Kommunikation 2024\u201c. Die Hoffnung ist gro\u00df, dort den mit 5.000 Euro dotierten Spitzenplatz zu belegen.<\/p>\n<p>Im Berichtszeitraum wurden in der Region den Mitgliedern der J\u00e4gerschaft zahlreiche Angebote unterbreitet. Eine kurze Auflistung: Unterst\u00fctzung beim Naturschutztag des Harzklub-Zweigvereins in Friedrichsbrunn, Podcast mit dem Wolterstorff-Gymnasium Ballenstedt, Rotwildwanderung und ein Skatturnier. Auch der J\u00e4gerstammtisch in Allrode, die Zusammenarbeit mit der Otto-von-Guericke-Universit\u00e4t in Magdeburg sowie der k\u00fcrzlich ausgewertete Fotowettbewerb und die zahlreichen Aktionen in Kinderg\u00e4rten, Horten und Schulen sind auf das Engagement hoch motivierter J\u00e4gerinnen und J\u00e4ger zur\u00fcckzuf\u00fchren. Ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n ihnen allen, denn sie tragen ma\u00dfgeblich dazu bei, dass eine enorme Strahlkraft entsteht.<\/p>\n<p>Einen gro\u00dfartigen Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt in Ballenstedt haben die Mitglieder des Hegeringes Ballenstedt hingelegt. Der Stand war mit Abstand der Beste auf dem ganzen Markt. Und wie Alexander Schr\u00f6der bereits angek\u00fcndigt hat, wird es eine Fortsetzung geben. Auch die Hubertusmesse in Allrode war ein Genuss, und wir sind \u00fcberzeugt, dass die diesj\u00e4hrige Hubertusmesse dieser in nichts nachstehen wird. Erstmals werden wir unseren Schutzpatron in der altehrw\u00fcrdigen Stiftskirche in Gernrode ehren. Der MDR hat bereits sein Interesse und sein Kommen angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Allerdings m\u00fcssen wir auch zugeben, dass nicht alles so funktioniert hat, wie wir es uns vorgestellt hatten. Das Angebot einer Busreise zur Jagdmesse nach Dortmund stie\u00df auf wenig Interesse und konnte daher nicht aufrechterhalten werden.<\/p>\n<p>Die Zackelschau am 1. Mai im Forsthaus Uhlenstein sowie die Harzmeisterschaft im B\u00fcchsenschie\u00dfen am 27. April in Wegeleben und der Harzer Jagdpokal am 4. Mai in Ballenstedt stehen bevor. Bei diesen Wettk\u00e4mpfen geht es nicht nur um H\u00f6chstleistungen, sondern vor allem um den Spa\u00df am jagdlichen Schie\u00dfen.<\/p>\n<p>Abgesehen von den politischen Vorgaben, auf die wir keinen Einfluss haben, m\u00f6chten wir uns im kommenden Jahr auf zwei Themen konzentrieren: den Bau von Windkraftanlagen in der Region und die Frage, ob die best\u00e4tigten Nachsuchen-Hundef\u00fchrer f\u00fcr ihren pers\u00f6nlichen Aufwand auch noch im Landkreis Harz zur Kasse gebeten werden sollten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ehrungen im Rahmen der Jahreshauptversammlung:<\/p>\n<p>Ehrennadel des DJV in Bronze:\u00a0\u00a0\u00a0 Lutz Meyer<\/p>\n<p>Ehrennadel des LJV in Bronze:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Sarah Ehrich, Herbert Polifka[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_gallery interval=&#8220;3&#8243; images=&#8220;2760,2761,2762,2763,2764,2765,2767,2768&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]In seinem Bericht erkl\u00e4rte der Vorsitzende Detlef Valtink, dass das vergangene Jahr jagdpolitisch einiges zu bieten hatte. 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