Jagdbare Tiere

Jagdbare Tiere

Inhalte

  1. Kenntnis der Arten, die in Deutschland dem Jagdrecht unterliegen,
    getrennt nach Haarwild und Federwild, deren Kenntnis für den Jäger von allgemeiner Bedeutung ist. Definition von Ziel und Inhalt der Hege
  2. Tiefer gehende Kenntnisse der dem Jagdrecht unterliegenden Tierarten
    Rotwild, Damwild, Muffelwild, Rehwild, Schwarzwild, Feldhase, Wildkaninchen, Nutria, Fuchs, Baum- und Steinmarder, Dachs, Waschbär,
    Mink, Marderhund, Iltis, Hermelin, Rebhuhn, Fasan, Wildtauben, Wildenten, Wildgänse, Aaskrähe, Elster, heimische Greife und Falken. Die Kenntnisse dieser Arten sollen ein solides Grundwissen beinhalten, insbesondere:
    – äußeres Erscheinungsbild, Körpermaße und Gewichte
    – allgemeine Lebensweise, Ernährungsgewohnheiten
    – Lebensraumansprüche und jahreszeitliches Verhalten
    – Weidmännische Ausdrücke für die einzelnen Arten und ihr Verhalten
    – Brunft-, Paarungs- und Balzverhalten und natürliche Zuwachsraten, Sozialverhalten
    – Besonderheiten der Geschlechter
    – Spuren, Fährten und Geläufe
    – Unterscheidung nach Altersklassen und Güteklassen (siehe
    Landeshegerichtlinie für die Schalenwildarten)
    – Flugbilder der Falken und Greife
  3. Grundsätzliche Kenntnisse der dem Jagdrecht unterliegenden Tierarten
    Elchwild, Sikawild, Gamswild, Steinwild, Schneehase, Murmeltier, Mauswiesel, Luchs, Wildkatze, Fischotter, Auer- und Birkwild, Haselwild,
    Waldschnepfe, Höckerschwan, Möwen, Säger, Bläßhuhn, Kolkrabe, Graureiher, Seehund.Die Kenntnisse dieser Arten sollten sich auf die wesentlichen Grundzüge. Wichtigste Punkte sollten sein:
    – Erscheinungsbildung und Vorkommen
    – jagdliche Nutzungsmöglichkeiten
    – Besonderheiten einzelner Arten

Empfohlene Anzahl Einheiten

30 Stunden

 

 

Bildquelle: Niesters/DJV

Unsere Dozenten

Jörn Stubbe

Jörn hat seine Jagdprüfung 1996 abgelegt, ist bestätigter Schweißhundführer und gibt seit 2018 sein Wissen in unserer Jagdschule gerne weiter.