Die Jagdschule der Jägerschaft
… vermittelt das Weidwerk verantwortungsvoll an die nächste Generation. Ziel ist es, Wissen fundiert zu vermitteln, Naturschutz zu verankern und ökologische Belange zu beachten, ohne dabei Traditionen zu vernachlässigen.
Schwerpunkt unserer Ausbildung
Wissensvermittlung: fundierte Lehrinhalte zu Wildtieren, Jagdmethoden, Rechtsgrundlagen und Sicherheit; praxisnahe Übungen.
Naturschutz: Respekt vor Lebensräumen, Artenschutz, Biodiversität und naturschutzgerechte Jagdformen; Förderung nachhaltiger Wildbestände.
Ökologische Belange: Schonung sensibler Flächen, sachgerechte Hege, Bejagungskonzepte im Einklang mit Ökosystemen.
Tradition: Vermittlung jagdlichen Brauchtums, Jagdethik und verantwortungsbewusster Umgang mit der Beute.
Unser Ansatz
Ganzheitliche Ausbildung, die Theorie, Praxis und Werte verbindet.
Moderne Methoden kombiniert mit bewährten Jagdtraditionen.
Mentoring durch erfahrene Jägerinnen und Jäger.
Offene Lernkultur: Austausch, Feedbackrunden und kontinuierliche Weiterentwicklung.
Was gibt es noch zu wissen?
Die Jagdprüfung wird auch „das grüne Abitur“ genannt. Die Ausbildung ist anspruchsvoll und zeitintensiv. Bei den Schulungen in Dößel (i.d.R. finden diese Freitagabend und Samstags statt) vermitteln die Dozenten die Inhalte und stehen für Fragen und Diskussionen rund um den Lernstoff zur Verfügung. Der wichtigste Faktor ist jedoch das Selbststudium in den jeweiligen Fächern. Wer sich ausschließlich in den Schulungen mit dem Stoff beschäftigt, wird es später in der Prüfung sehr schwer haben.
Aktueller Kurs
Zur Zeit findet kein Kurs statt.
Sie interessieren sich für eine Ausbildung zum Jungjäger in der Jagdschule der Jägerschaft Saalkreis e.V.?
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Die Ausbildungsfächer
Informationen zur Jägerprüfung
Die Jägerprüfung in Sachsen-Anhalt besteht aus 3 Teilen:
Schriftliche Prüfung
In der Prüfung werden je Prüfungsfach 20 Fragen im Multiple Choice Modus beantwortet. Je Fach ergibt sich damit eine Teilnote von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend).
Mündlich praktische Prüfung
Je Prüfungsfach werden dem Prüfling Aufgaben bzw. Fragen gestellt. Die Prüfungsdauer je Fach soll 15 Minuten nicht überschreiten. Je Fach ergibt sich eine weitere Teilnote von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend).
Jagdliches Schießen
Der Prüfling muss, um die Schießprüfung zu bestehen:
– von 10 Tontauben mindestens 3 treffen (Trap, jagdlicher Anschlag)
– mit 5 Schüssen (stehend angestrichen) auf die Rehbockscheibe auf 100m mindestens 25 Ringe erzielen
– mit 5 Schüssen (stehend freihändig) mindestens 2 Treffer auf der Zielscheibe mit der Kurzwaffe auf 25m erzielen
Jeder Teil der Schießprüfung kann bei Nichterreichen der Anforderung einmal wiederholt werden.
Wann ist die Prüfung (nicht) bestanden?
Die Prüfung ist nicht bestanden, wenn
- der Prüfling beim jagdlichen Schießen oder bei der mündlich‐praktischen Prüfung von der weiteren Prüfung ausgeschlossen wurde oder
- die Note im Prüfungsfach ,,Jagdwaffen“ nicht mindestens ,,ausreichend“ oder in einem anderen Prüfungsfach ,,ungenügend“ ist oder
- die Gesamtnote der Jägerprüfung nicht mindestens ,,ausreichend“ ist.
Die Jägerprüfung kann bei Nichtbestehen nur gesamt (alle 3 Teile) wiederholt werden.
Link zur Prüfungsordnung beim Landesjagdverband Sachsen-Anhalt
Weitere Hinweise
Wo in Sachsen-Anhalt die Prüfung abgenommen wird, entscheidet sich je Jagdschulkurs individuell und steht im Vorhinein nicht fest.
Die Prüfungsanmeldung erfolgt durch die Teilnehmer selbst. Sie werden dabei von der Jagdschule unterstützt.







