Sehr geehrte Jägerinnen und Jäger,
der Landkreis Saalekreis hat aus dem Kreistag den Auftrag erhalten, Wildscheinlebern auf mögliche Umweltschadstoffbelastungen hin zu überprüfen.
Dazu bittet das Veterinär-und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises uns Jäger um Unterstützung.
Benötigt wird daher im Rahmen des normalen Abgabeprozederes für Trichinenproben eine Wildschweinleber, mindestens jedoch 500g Material.
Um möglichst repräsentative Werte zu bekommen wird um jeweils eine Probe aus den Bereichen
- Petersberg
- Bad Dürrenberg
- Braunsbedra
- Salzatal
- Ziegelroda-Querfurter Platte
gebeten.
In dem beigefügten Hinweisblatt ist kurz umrissen, wie die Entnahme erfolgen sollte, um mögliche Fremdbelastungen zu verhindern.
Im Idealfall erklären sich 5 „Probenehmer“ bereit, die aus den genannten Bereichen kommen und eventuell gleichzeitig mit der Trichinenprobe auch eine erbetene Leberprobe mit abgeben.
Dazu können natürlich auch die bekannten Abgabestellen genutzt werden als auch das Vet.-Amt in Merseburg direkt.
Das Veterinär-und Lebensmittelüberwachungsamt würde darum bitten wollen, dass sich interessierte Jäger telefonisch melden, um eine gewisse Koordination zu gewährleisten. Dazu steht Frau Apitz als beauftragte Tierärztin für Informationen unter 03461-401796 zur Verfügung.
Ich gehe davon aus, das wir als Jägerinnen und Jäger natürlich daran interessiert sind, das unser Wild nach wie vor als gesundes Nahrungsmittel bezeichnet werden kann, darum auch diese Stichprobe.
Ich bedanke mich im Voraus für eure Bemühungen.
Mit freundlichen Grüßen und Weidmanns Heil
Kay-Uwe Böttcher
Kreisjägermeister Saalekreis
