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Titelbild für Landesjagdverband Sachsen-Anhalt
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Landesjagdverband Sachsen-Anhalt

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Landesjagdverband Sachsen-Anhalt
Halberstädter-Straße 26,
39171 Langenweddingen

Die Digitalisierung von WILD geht weiter. Nach der flächendeckenden Erfassung ist nun auch das Monitoring in den Referenzgebieten für den Revierinhaber benutzerfreundlich gestaltet. Ab Oktober können die Revierinhaber der Referenzreviere ihre Feldhasenerfassungen in der Datenbank eintragen. Wer Interesse hat, die Erfassung künftig online durchzuführen, meldet sich bitte bei der Länderbetreuerin Natascha Schumann 039205-417576 | n.schumann@ljv-sachsen-anhalt.de. Auch das Anlegen neuer Referenzreviere ist nun einfach online möglich. Die Erfassung kann allerdings auch weiterhin analog per Papierbogen eingereicht werden.Der Feldhase zählt zu den Arten, dessen Bestandsentwicklung nicht durch die Auswertung der Jagdstrecken allein abbildbar ist. In vielen Gebieten verzichten die Jäger bereits seit Längerem auf die Bejagung und fokussieren ihre Aufmerksamkeit mehr auf die Hege der Art. Diese positiven Effekte sind in der Streckenliste nicht erkennbar. Aus diesem Grund wird die Scheinwerfertaxation als anerkannte Monitoringmethode genutzt, um nachts viermal im Jahr die Feldhasen entlang einer festgelegten Strecke zu zählen. Aus diesen Zahlen lässt sich die Entwicklung des Bestandes ableiten.Sehr wichtig ist, dass aktuell die Nutzung der Wärmebildkamera noch nicht umsetzbar ist. Aufgrund der Vielzahl an verschiedenen Modellen und Qualitäten ist aktuell noch keine Vergleichbarkeit der Daten möglich. Aber auch in diesem Bereich sind wir im Projekt in der Weiterentwicklung.Jedes Revier hilft, mehr über die Entwicklung und den Bestand des Feldhasen zu erfahren. Nur auf Grundlage wissenschaftlicher Daten können effektive und zielführende Maßnahmen diskutiert und umgesetzt werden.Unterstützen Sie mit. ...
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Die Untersuchung zur Chronic Wasting Disease in Deutschland geht weiter. Im Zuge der Projektstudie WiLiMan-ID sammelt das Friedrich-Loeffler-Institut aktuell weiterhin Probenmaterial von Reh-, Rot- und Sikawild. Wenn Sie mehr über die Studie erfahren oder diese durch eigenes Probenmaterial unterstützen wollen, schauen Sie gerne auf unserer Webseite vorbei. Dort finden Sie weiterführende Informationen sowie einen Leitfaden zur richtigen Probenentnahme.Bitte machen Sie mit und helfen unser Wissen über die heimischen Wildarten und Ihre Krankheiten weiter zu vertiefen. ...
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Mitte Juli, zum Beginn der Jagdzeit der Aaskrähe, wurde wieder eine Jagd im Niederwildprojektgebiet Wilde Feldflur zusammen mit der AG Junge Jäger durchgeführt. Insgesamt 18 Personen haben teilgenommen. Um die Jagd weiter voranzubringen, wurde dieses Mal durch den Lockjagdexperten Sven Lübbers – Leiter vom Jägerlehrhof Springe – unterstützt. Am Vortrag des Krähenansitzes wurden die Reviere gezielt auf die Anwesenheit der Rabenvögel an passenden Flugrouten und Nahrungsplätzen kontrolliert. Neben drei Revieren aus dem Projekt haben sich noch zwei weitere Reviere zur Verfügung gestellt, sodass wir auch in den frühen Phasen der Ernte genug geeignete Standplätze zur Verfügung hatten.Die Veranstaltung ging auch dieses Mal über zwei Tage und begann Samstagnachmittag offiziell mit einem Kurzseminar zum geeigneten Equipment. Im Anschluss wurde gemeinsam gegessen und sich zum abendlichen Raubwildansitz auf die Stände verteilt. Es konnten insgesamt vier Jungfüchse zur Strecke gebracht werden. Die kurze Nacht wurde gemeinsam an der Jagdhütte verbracht, bevor es kurz nach 3 Uhr in die Lockjagdstände ging. Erfreulich war, dass bei fast jedem Stand ein brauchbarer Jagdhund zum Einsatz kam. Am Ende konnten an diesem Morgen insgesamt 122 Aaskrähen gestreckt werden. Ein hervorragendes Ergebnis und ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz und der Niederwildhege. Ein großer Dank an die Disziplin der Schützen und die Unterstützung der Revierinhaber bei jeder Veranstaltung.Waidmannsheil. ...
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