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Landesjagdverband Sachsen-Anhalt
Landesjagdverband Sachsen-Anhalt
Halberstädter-Straße 26,
39171 Langenweddingen
Auch in diesem Jagdjahr wurde kurz vor Ende der Jagdzeit noch einmal eine jagdliche Veranstaltung zum Raubwildmanagement im Niederwild-Projektgebiet der Wilde Feldflur in der Hohen Börde zusammen mit der AG Junge Jäger durchgeführt. Trotz eintretender Krankheitswelle war auch diese Veranstaltung gut angenommen worden, sodass an Ende immer noch 23 Jagende teilgenommen haben.
Getroffen wurde sich am Freitagabend zunächst wieder zum gemeinschaftlichen Raubwildansitz. Im Anschluss gab es ein gemeinsames Abendessen in der Geschäftsstelle mit anschließender Einweisung in die Sicherheitshinweise und Tricks der Krähenjagd.
Am nächsten Morgen wurde bereits früh wieder in die Reviere aufgebrochen zum Aufbau der Krähenschirme. Zum Locken der Aaskrähen konnten einige Stände auch die bereitgestellten Krähenlocker der Firma Rottumtaler Wildlocker nutzen. Es gelang erfreulicherweise die Strecke der letzten Veranstaltung noch einmal zu steigern. Am Ende konnten 3 Fuchse und 24 Aaskrähen erlegt werden. Vor dem Start der nächsten Brutsaison noch einmal ein wichtiger Beitrag zum Schutz von Bodenbrütern und Jungwild.
Eine Besonderheit dieser Veranstaltung war die anschließende Durchführung eines Abbalgseminars für Interessierte in der Jagdhütte. Das Abbalgen von Raubwild ist eine Möglichkeit, um eine natürliche Ressource zu gewinnen und stellt einen weiteren Schritt in der nachhaltigen Nutzung unserer Wildtiere und der allgemeinen Nachhaltigkeit in der Jagd dar.
Auch dieses Mal gilt ein besonderer Dank den Revierinhabern für die Unterstützung und Ermöglichung der Veranstaltung.
Zum Jahreswechsel wurde der neue WILD-Bericht veröffentlicht. Der Bericht dokumentiert das flächendeckende Monitoring von 13 Wildtierarten auf 68 Seiten. Erstmals werden auch Wolf und Goldschakal systematisch erfasst.
Der umfassende Bericht dokumentiert auf 68 Seiten die Ergebnisse des bundesweiten Wildtier-Informationssystems der Länder Deutschlands (WILD) für das Monitoringjahr 2022/23. Er enthält detaillierte Verbreitungskarten, Diagramme und Kurzinformationen für alle erfassten Arten. Damit liefert er wichtige Erkenntnisse zur Verbreitung und Bestandsentwicklung von 13 Wildtierarten in Deutschland. Jägerinnen und Jäger haben auf über 120.000 Quadratkilometern Fläche Daten erhoben – und das ehrenamtlich. Das deckt 37 Prozent der Jagdbezirksfläche in Deutschland (ohne Bayern) ab. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für fundierte Aussagen über die Entwicklung heimischer und invasiver Wildtierarten. Der Bericht ist damit ein unverzichtbares Nachschlagewerk für Jäger, Naturschützer, Wissenschaftler und alle, die sich für die Entwicklung der Wildtierpopulationen in Deutschland interessieren.
Er ist in gedruckter Form im DJV Service Shop bestellbar. Zudem lässt sich die digitale Form auf der Seite des DJV sowie auf unserer Website herunterladen. #naturschutz #DJV #naturverbunden #Jagdverband #jagd
Am 11. April ist es soweit und der 14. Niederwildtag steht an. In diesem Jahr liegt der Fokus auf den Tauben und Rabenvögeln. Mit Sven Lübbers - Leiter des Jägerlehrhofs Jagdschloss Springe - konnten wir einen Experten für unsere Veranstaltung gewinnen. Der Fokus des Seminars liegt auf der Lockjagd. Es werden Themen wie notwendige Grundkenntnisse, Relevanz der Bejagung, Artansprache, Nutzung & Verwertung, Bejagungsformen, Waffen & Munition, Hundeeinsatz und tierschutzgerechtes Töten behandelt. Im Praxisteil am Nachmittag wird ein Überblick über die verfügbare Ausrüstung auf dem Markt gegeben sowie praktische Strukturen der Lockjagd gemeinschaftlich erarbeitet.
Die Veranstaltung findet in der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes in Langenweddingen statt. Es wird ein Unkostenbeitrag von 15 € erhoben. Details zur Anmeldung folgen Anfang März.
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