
28. Vergleichsschießen der Neuen Länder in Schönebeck
Am 07. und 08. August 2026 trafen sich Mannschaften und viele Einzelstarter aus Sachsen- Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Sachsen, Mecklenburg- Vorpommern und Berlin zum jährlich stattfindenden Vergleichsschießen der Neuen Länder, diesmal auf dem Hummelberg in Schönebeck. Am Freitag starteten Alters- und Seniorenklasse mit 12 Rotten. Am Samstag folgten Junioren, Damen und die offene Klasse mit insgesamt 16 Rotten. Bei insgesamt sehr guten Wettkampfbedingungen und einer hervorragenden Organisation erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei sportlich anspruchsvolle und zugleich kameradschaftliche Wettkampftage.Ein besonderer Dank gilt allen Schützinnen und Schützen für ihre Teilnahme sowie den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern aus den anderen Bundesländern, die zum Gelingen dieser Meisterschaft beigetragen haben. Hervorzuheben sind die vorbildliche Disziplin, der faire Umgang miteinander und die hohe sportliche Qualität der gezeigten Leistungen.
Bereits am Freitag herrschten gute Wettkampfbedingungen. In der Seniorenklasse setzte sich Holger Bär aus Sachsen-Anhalt mit starken 326 Ringen durch und sicherte sich den Sieg. Ihm folgten auf Platz 2 Dr. Udo Pscheidl aus Brandenburg mit 318 Punkten und Max Schironski aus Thüringen mit 316 Punkten.
In der Altersklasse gewann Steffen Kühn aus Mecklenburg-Vorpommern mit hervorragenden 330 Ringen. Die Platzierten waren der Landesobmann aus Brandenburg Heiner Kamper mit 325 Punkten auf Rang 2 und Eric Bodenhaupt aus Mecklenburg- Vorpommern mit 324 Punkten auf Platz 3.
Der Samstag brachte nochmals bessere Bedingungen: sonniges Wetter, kaum Wind und dadurch ein besonders stabiler Flug der Wurfscheiben. Unter diesen optimalen Voraussetzungen wurden erneut beachtliche Ergebnisse erzielt. In der Damenklasse war Isabell Marquardt aus Sachsen-Anhalt die erfolgreichste Schützin des Wettbewerbs. Sie belegte mit 307 Punkten Platz 1. Ihr folgten Sabine Blunk aus Brandenburg mit 301 Punkten und Laura Quooß ebenfalls aus Brandenburg mit 296 Punkten.
Bei den Junioren gewann Max Fellendorf aus Mecklenburg-Vorpommern mit 317 Ringen. Platz 2 belegte Istfried Fickweiler Junior aus Thüringen mit 313 Punkten. Den Bronzerang erkämpfte sich Johann Jurisch aus Brandenburg mit 312 Punkten.
In der offenen Klasse war Felix Frey aus Thüringen mit 338 Punkten ganz oben auf dem Treppchen. Ihm folgten Martin Völtz aus Brandenburg mit 330 Punkten auf dem 2. Platz und Kai Weinrich aus Thüringen mit 329 Punkten asuf dem 3. Platz. Sehr erfreulich aus Sicht Sachsen-Anhalts war auch die Leistung von Richard Hertel, der mit 327 Ringen bester Schütze unseres Bundeslandes wurde und in der offenen Klasse einen hervorragenden 4. Platz belegte.
Besonders herausragend war die Leistung von Martin Völtz bei den Taubendisziplinen. Er schoss voll, mit 30 Tauben alle mit dem ersten Treffer sicherte er sich die Krone in der Flintenwertung.
Die Wanderpokale wurden an die Besten Schützen weiter gereicht. Bester Flintenschütze Martin Völtz aus Brandenburg, Bester Kugelschütze Hendrik Pischke aus Mecklenburg-Vorpommern, bester Kombischütze Felix Frey aus Thüringen, bester Junior Max Fellendorf aus Mecklenburg – Vorpommern und die beste Dame Isabel Marquardt aus Sachsen-Anhalt.
Die Ostdeutsche Meisterschaft 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie leistungsstark und zugleich kameradschaftlich der jagdliche Schießsport in den ostdeutschen Bundesländern gelebt wird. Den Organisatoren, Kampfrichtern, Helferinnen und Helfern sowie allen Beteiligten gebührt großes Lob für die reibungslose Durchführung der Veranstaltung.
Das nächste Vergleichsschießen der ostdeutschen Bundesländer wird im kommenden Jahr in Frankfurt (Oder) stattfinden. Bereits jetzt richtet sich der Blick vieler Schützinnen und Schützen auf die Bundesmeisterschaften ab dem 2. September in Liebenau.
Wir bedanken uns bei allen Jagdschützen für die Disziplin und den gelungenen Tag in Schönebeck und wünschen weiterhin viel Erfolg Anfang September bei der Bundesmeisterschaft in Liebenau . Ein besonderer Dank gilt dem Schützenverein Hubertus Schönebeck und seinen Kampfrichtern und Helfern für sehr guten Einsatz am Wettkampftag. Ein großes Dankeschön nochmals an den Helles Gulaschkanone und dem SV Hubertus, die für das leibliche Wohl sorgten.














