Raubwildwochenende der Jungen Jäger in der ‚Wilden Feldflur‘

Foto: S. Schmalian
Foto: S. Schmalian

Auch in diesem Jagdjahr wurde am 20. und 21. Februar kurz vor Ende der Jagdzeit noch einmal eine jagdliche Veranstaltung zum Raubwildmanagement im Niederwild-Projektgebiet der Wilde Feldflur in der Hohen Börde zusammen mit der AG Junge Jäger durchgeführt. Trotz eintretender Krankheitswelle war auch diese Veranstaltung gut angenommen worden, sodass an Ende immer noch 23 Jagende teilgenommen haben.

Getroffen wurde sich am Freitagabend zunächst wieder zum gemeinschaftlichen Raubwildansitz. Trotz anhaltenden kaltem Wind konnten dabei drei Füchse zur Strecke gebracht werden. Im Anschluss gab es ein gemeinsames Abendessen in der Geschäftsstelle mit anschließender Einweisung in die Sicherheitshinweise und Tricks der Krähenjagd.

Am nächsten Morgen wurde bereits früh noch in der Dunkelheit bei noch leichtem Nieselregen wieder in die Reviere aufgebrochen zum Aufbau der Krähenschirme. Zum Locken der Aaskrähen konnten einige Stände auch die bereitgestellten Krähenlocker der Firma Rottumtaler Wildlocker nutzen. Auch bei dieser Jagd gelang es erfreulicherweise die Strecke der letzten Veranstaltung noch einmal zu steigern. Am Ende konnten 3 Fuchse und 24 Aaskrähen erlegt werden. Vor dem Start der nächsten Brutsaison noch einmal ein wichtiger Beitrag zum Schutz von Bodenbrütern und Jungwild.

Eine Besonderheit dieser Veranstaltung war die anschließende Durchführung eines Abbalgseminars für Interessierte in der Jagdhütte. Das Abbalgen von Raubwild ist eine Möglichkeit, um eine natürliche Ressource zu gewinnen und stellt einen weiteren Schritt in der nachhaltigen Nutzung unserer Wildtiere und der allgemeinen Nachhaltigkeit in der Jagd dar.

Auch dieses Mal gilt ein besonderer Dank den Revierinhabern für die Unterstützung und Ermöglichung der Veranstaltung.

 

LJV

Titelbild: S. Schmalian