Nach dem erfolgreichen Abschluss unserer genetischen Studie im Rahmen des Projektes „Bekämpfung der Chronic Wasting Disease in Europa“, streben wir im Nachfolgeprojekt „WiLiMan-ID“ eine mehrjährige aktive Surveillance auf Chronic Wasting Disease (CWD) an, um anhand einer repräsentativen Stichprobe zu ermitteln, ob CWD bereits in Deutschland auftritt.
Weitere Studie zur Chronic Wasting Disease
Nach leider technisch bedingten Verzögerungen ist nun die Wildtiererfassung 2026 auch in der neuen WILD-Datenbank freigeschaltet worden.
Wie in jedem Jahr werden auch 2026 wieder im Zuge des Wildtiermonitorings in Sachsen-Anhalt die Vorkommen, die Strecke und die Bestände verschiedener Wildarten abgefragt.
Im Frühjahr 2025 konnten von den Jägerinnen und Jägern in den Referenzrevieren in Sachsen-Anhalt 8 Hasen pro Quadratkilometer gezählt werden. Der Wert ist somit im Vergleich zum Vorjahr erneut leicht gestiegen.
Zum Jahreswechsel wurde der neue WILD-Bericht veröffentlicht. Der Bericht dokumentiert das flächendeckende Monitoring von 13 Wildtierarten auf 68 Seiten. Erstmals werden auch Wolf und Goldschakal systematisch erfasst.
Die Zeit nach der Ernte stellt für unser heimisches Niederwild eine Phase großer Herausforderungen dar. Wo wenige Tage zuvor noch reiche Äsung, Deckung und Schutz vor Witterung und Beutegreifern geboten waren, herrscht nun eine offene, kahle Feldflur.
Die Untersuchungen zur Chronic Wasting Disease in unseren heimischen Schalenwildbeständen geht weiter.
Im Offenland leben durchschnittlich 0,37 Paare pro Quadratkilometer. Das ist ein Drittel mehr als nach dem letzten Tiefstand. Auch mehr Reviere haben wieder ein Vorkommen gemeldet.
Zum aktuellen Zeitpunkt haben bereits 1/3 von Sachsen-Anhalts Jagdrevieren an der Wildtiererfassung 2025 teilgenommen.








