Ein Unternehmen ohne Öffentlichkeitsarbeit ist wie ein Mann, der einem Mädchen im Dunkeln zuwinkt: Er weiß zwar, was er will, aber das Mädchen sieht ihn nicht. Gleiches gilt auch für Vereine, wie die Jägerschaft Quedlinburg. Ihre Mitglieder kennen die üblichen Vorurteile, die in der Regel auf vielen Missverständnissen beruhen. Ein Vorurteil lautet: „Jagd ist überflüssig, den wenn der Lebensraum Natur sich selbst überlassen bleibt, regelt sich alles von selbst.“ Tatsachen ist aber, dass wir keine Naturlandschaft, in der die Selbstregulation funktioniert, haben. Deshalb ist Jagd notwendig, auch weil der wirtschaftende, erholungsuchende und sporttreibende Mensch in die Natur eingreift und damit das natürliche Gleichgewicht durcheinander bringt. Unbestritten ist auch, dass in der von Menschen beeinträchtigten Natur zahlreiche Tierarten bedroht sind, andere überhand nehmen und erhebliche Schäden verursachen können. Und Jäger hegen und schützen eine viel größere Zahl von Tierarten, als sie bejagen. Deshalb befördern Jäger ganz besonders den Wildtier- und Artenschutz. Deshalb gehört in unserer heutigen Kulturlandschaft die Jagd untrennbar zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensräume aller freilebenden. Hinter dem Projekt „Harzdachs TV“ verbirgt sich Matthias Lange, Harzgerodes Hegeringleiter. Ihm ist es wichtig, dass Interessantes rund um den Wald und das im ihn lebenden Wild vermittelt wird. In dem YouTube-Kanal geht ein KI-generierter Dachs auf Kamerapirsch und gewährt Kindern und Erwachsenden interessante Einblicke in der Natur des Unterharzes. Matthias Lange Ziel ist es, die Beiträge verständlich anzubieten und keine hochwissenschaftliche Arbeiten zu erstellen. Zudem soll die Erlebnispädagogik in den Fokus gerückt und weiter verstärkt über den Arten- und Naturschutz aufgeklärt werden. (2026)