Jagdliches Schießen

„Die ethisch und gesetzlich verankerten Grundsätze des Tierschutzes und der Weidgerechtigkeit fordern von jedem Jäger, das Wild so zu erlegen, dass ihm vermeidbare Schmerzen und Leiden erspart bleiben. Daneben sind bei der Jagdausübung die Erfordernisse der öffentlichen Sicherheit zu beachten, damit bei der Handhabung der Waffen niemand gefährdet wird. Eine regelmäßige Teilnahme am jagdlichen Schießen soll dazu führen, dass jeder Jäger diesen Forderungen in steigendem Maße entsprechen kann“, appelliert der Deutsche Jagdverband auf seiner Homepage. Für die Jägerschaft Quedlinburg gehört es deshalb zur Pflicht, seinen Mitglieder die Möglichkeiten zu bieten, sich im jagdlichen Schießen weiterzuentwickeln. So wurde eine in Vergessenheit geratene Tradition wiederbelebt: die Kreismeisterschaften. Zwar haben die Jägerschaften im Harz immer wieder Mannschaften zu den Meisterschaften des Landesjagdverbandes delegiert, aus deren Reihen heraus auch Achtungserfolge erzielt werden konnten. Doch für viele Schützen kommt eine Teilnahme an der Landesmeisterschaft aus Gründen fehlender Trainingskapazitäten oder des enormen finanziellen Aufwandes nicht infrage. Aber die Bereitschaft, sich auf Kreisebene zu messen, ist groß. Andererseits haben auch Schützen bei den Kreismeisterschaften erkannt, dass ihr Können doch größer ist, als vermutet. 2024 hat die Jägerschaft Quedlinburg den Harzer Büchsenpokal und den Harzer Jagdpokal wieder aus der Versenkung geholt und mit Leben erfüllt. Resonanz und Wille, sich auch wieder aktiv einzubringen, sind in den Jägerschaften Wernigerode und Halberstadt groß. Mittlerweile arbeiten alle drei Jägerschaften Hand in Hand, um die Kreismeisterschaften zu einem festen Bestandteil in der Vereinsarbeit werden zu lassen. Die Jägerschaft Quedlinburg beteiligt sich zudem auch an Wettkämpfen von regionalen Schützenvereinen, so unter anderem am Ballenstedter Nachtpokal. (2026, Fotos: Janine Sawilla, Privat)

Weitere Fotos vom Harzer Büchsenpokal 2025 und dem Harzer Jagdpokal 2025 sind unter folgenden Links einsehbar:

https://photos.app.goo.gl/tePPyByP589xL3eT6

https://photos.app.goo.gl/R7rkwoZJbe6Wxn8f7

Wir danken Janine Sawilla von der Jägerschaft Halberstadt für ihre fotografischen Höchstleistungen.

Schützenverein Wegeleben von 1697

Der Schiessstand besteht aus einer offenen und einer geschlossenen Anlage. Es gibt fünf Bahnen auf 25 Meter für Kurzwaffen, sechs  Bahnen auf  50 Meter für Kleinkaliberwaffen und drei Bahnen auf 100 Meter für Großkaliberwaffen. Der Schiessstand ist so aufgebaut, dass gleichzeitig auf allen Bahnen geschossen werden kann und es gibt eine Zeilzuganlage für die Trefferauswertung. Nach vorheriger Anmeldung ist die Nutzung des Standes auch außerhalb der offiziellen Trainingszeiten nutzbar. Von April bis Oktober ist sonnabends von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 9 bis 12 Uhr sowie von November  bis März sonnabends von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Kontaktinormationen:

Quedlinburger Straße 48 in 38828 Wegeleben, Telefon: 039423/6781, E-Mail: strueweg@t-online.de, Homepage: www.schuetzenverein-wegeleben.de

Schießsportzentrum Ballenstedt

Das Zentrum verfügt über eine Trap- und Skeet-Anlage sowie einen Kleinkaliberstand für Pistole und Gewehr. Geöffnet ist am Mittwoch und am Sonnabend jeweils von 10 bis 18 Uhr.

Kontaktinormationen:

An den Gegensteinen in 06493 Ballenstedt,  Telefon 039483/8960, E-Mail: sszballenstedt@t-online.de, Homepage: www.schiess-sport-ballenstedt.de

Schützengesellschaft 1702 Hoym

Es gibt zwei Schießstände auf 100 Meter für Langwaffen, drei Schießstände auf 50 Meter für Kleinkaliber-Langwaffen und einen Schießstand auf 25 Meter für Kurzwaffen. Geöffnet ist mittwochs von 16 bis 20 Uhr und sonnabends von 9 bis 12 Uhr.

Kontaktinormationen:

Schützenhaus an der Heerstraße. Telefonische Anmeldungen über Mathias Hampe 0172/5440722 oder Steffi Hampe 0172/5424475.

Schützenverein Dankerode

Es gibt zwei Bahnen auf eine Distanz von 50 Meter, auf denen mit allen Kalibern geschossen werden kann. Termine gibt es nach Absprache.

Kontaktinormationen:

Sven Ullrich, Telefon: 039484/2247

Schützengilde zu Roßla

Der Schießstand in Roßla am Sittendorfer Weg 1 verfügt über vollelektronische Schießbahnen, auch auf den Bock, für Distanzen auf 100 und 50 Meter. Weiterhin kann dort die Tontaube auf fünf Ständen, der „Laufende Hase“ sowie die Kurzwaffe auf fünf Bahnen geschossen werden. Die Öffnungszeiten werden sehr flexibel und auf Besucherwunsch fast durchgängig und täglich angeboten. Die Kipphasenanlage kostet fünf Euro je Stunde und die Wurfscheibenanlage drei Euro je Stunde und 25 Cent je Wurftaube. Die Standgebühren für die Bahnen betragen: 25, 50 und 100 Meter in der ersten Stunde fünf Euro und jede weitere angebrochene Stunde zwei Euro.

Kontaktinormationen:

Telefon: 0157-73522537